19.5.17

Der Tod so kalt

von Luca D’Andrea

Beschreibung: 
Die Geschichte dieses Buches beginnt in unserer Zeit, begibt sich aber sehr schnell auf die Spuren eines Unfalls oder Verbrechens, das 1985 in Südtirol geschehen ist. Nach einer stürmischen Nacht entdeckte man in der Bletterbachschlucht die Leichen dreier junger Menschen, aufs Brutalste misshandelt. Man vermutete zwar, dass der Täter aus dem Dorfe stammt, aber alle Nachforschungen ergaben keine Beweise und versanken im Vergessen. Nur Jeremiah Salinger, ein amerikanischer Drehbuchautor, der 30 Jahre später mit seiner Frau längere Zeit in deren Heimat Südtirol verbringt, fühlt sich gedrängt dieser Geschichte auf den Grund zu gehen. Er kann trotz vieler Warnungen und Mahnungen nicht anders als weiter nachzuforschen, auch wenn er dabei sein Leben und das Heil seiner Familie aufs Spiel setzt. Dabei stößt er auf unglaubliche Verstrickungen und Wendungen, die beim Leser bis zuletzt große Spannung erzeugen.

Fazit: 
Die Geschichte wird aus der Sicht Salingers erzählt und beschreibt Südtirol und ihre Bewohner sehr gut. Mich hat dieses Buch gleich an Andrea Schenkels „Tannöd“ erinnert, genauso düster und beklemmend, aber für mich viel flüssiger zu lesen. Ich habe das Buch in Italienisch gelesen und war sehr erfreut über die angenehme Sprache, die diesmal ohne Schimpfwörter auskommt. Daher würde ich es durchaus auch in Italienisch empfehlen.

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