17.11.17

Was man von hier aus sehen kann

von Mariana Leky

Beschreibung:
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Selmas zehnjährige Enkelin Luise erzählt, wie die schrulligen Dorfbewohner die 24 Stunden nach dem Traum verbringen. Da werden letzte Briefe geschrieben, Geständnisse gemacht, aufgeräumt. Und am nächsten Tag wird der Briefträger bestochen und die Briefe wieder aus dem Postkasten gefischt.
Im zweiten Teil lernt die zweiundzwanzigjährige Luise ihre große Liebe kennen, die leider ein buddhistischer Mönch in Japan ist. Die Begegnung währt nur zwei Tage.
Im dritten Teil des Buches liegt Oma Selma im Sterben und die dreißigjährige Luise begegnet den buddhistischen Mönch ein zweites Mal in ihrem Leben.

Fazit:
Ein zauberhafter Roman mit ganz besonderen Menschen, ihren Macken und Schrullen, und ihren liebenswerten Seiten. Mariana Leky hat einen ganz besonderen Erzählstil, der von sehr viel Witz geprägt ist. ("Selma kam von der Garage zurück zum Haus, und es war unfassbar, dass uns nicht spätestens jetzt die Ähnlichkeit mit Rudi Carrell aufgefallen war. 'Da geht Rudi Carrell', hätte man völlig zu Recht denken können, 'da kommt Rudi Carell von der Garage aus direkt auf uns zu.'")


Empfehlung:
Absolute Lesempfehlung! Dieser Roman ist ein Lesevergnügen für alle. Berührend, traurig, und herzerfrischen
d komisch gleichzeitig.

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