16.11.18

Das Cafè der kleinen Kostbarkeiten

von Jan Steinbach

Beschreibung: 
Luise lebt in Frankfurt und verbringt seit dem Tod ihres Mannes Weihnachten immer mit der Familie ihres Sohnes. Er hat die Rolle des Familienoberhauptes übernommen, wie Luise es sich gewünscht hatte. Jetzt aber möchte sie ein Versprechen einlösen, das sie und Hubert sich gegeben hatten, aber leider nicht mehr verwirklichen konnten: Weihnachten in Lübeck verbringen, der Marzipanstadt. Das kann Luises Familie überhaupt nicht verstehen. Was will Luise allein in Lübeck, hegt sie etwa Suizidgedanken, warum will sie fliehen? Um diese Fragen gar nicht erst beantworten zu müssen, gibt sie deshalb vor, mit ihrer besten Freundin zu fahren. In Lübeck findet sie zufällig das kleine Café wieder, in dem es so gemütlich ist, nach Zimt, Marzipan und Schokolade riecht, und das noch genauso ist wie damals, als sie es mit Hubert entdeckte. Hier lernt sie den verwitweten Kuchenbäcker Ludwig kennen, der im Café auch so seine Schwierigkeiten zu bewältigen hat. Was keiner von ihnen gedacht hätte, geschieht unverhofft. Sie verlieben sich ineinander, haben viele Gemeinsamkeiten und möchten ihre Zukunft zusammen verbringen. Aber das wird auch in diesem Alter nicht so selbstverständlich von der Familie verstanden. Erst ein kleines Weihnachtswunder führt zum Happy End.

Mein Fazit: 
Das Buch ist klein, dünn, sehr leicht lesbar und hat ein wunderschönes Cover. Also das richtige für ein verregnetes Wochenende. Und es enthält auch noch die Rezepte zu den beschriebenen Backwaren. Sehr schnell wird man vom Flair der kleinen Gassen, der alten Häuser und des kleinen Cafès verzaubert. Nach dieser Lektüre freute ich mich förmlich auf die bevorstehende Weihnachtszeit mit all den kleinen Köstlichkeiten, die es auch bei uns gibt. 

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