15.10.21

Adresse unbekannt

von Susin Nielsen
September 2020 (Urachhaus), 284 Seiten

Der 12-jährige Felix lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter Astrid seit vier Monaten in einem Wohnwagen. Was zuerst etwas von Abenteuer hat, entwickelt sich schnell zum Albtraum. Felix mag nicht mehr daran glauben, dass die Situation „vorübergehend“ ist, als Astrid zum wiederholten Mal ihre Arbeit verliert. Trickreich gaukeln Mutter und Sohn der Umgebung eine heile Welt vor, bis – ja bis sie in eine Situation geraten, die Felix die Polizei rufen lässt. Damit bekommt die untragbare Geschichte eine unerwartete Wende.

Mein Fazit:
Ein Kinderbuch eigentlich, dem ich viele jugendliche und erwachsene Leser*innen wünsche. Eine Perle unter den vielen Nicht-Perlen, die nie weinerlich oder schnulzig wird.

Empfehlung:
Einfach reinlesen und nicht mehr rauskommen.

Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck

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