von Alain Claude Sulzer
Der weltberühmter Pianist Marek Olsberg gibt in Berlin ein Konzert. Nach dem Konzert soll es im Haus des Sponsors in Potsdam einen Empfang geben. Doch vorher lernen wir die Figuren des Romans kennen und zwar, was sie vor dem Konzert machen. Da ist Esther, die Arztgattin: sie wird mit ihrer Freundin Solveig ins Konzert gehen. Esthers Ehemann Thomas wird zu Hause bleiben und einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher verbringen. Wir lernen den Werbefachmann Johannes kennen: er hat Karten für das Konzert geschenkt bekommen. Claudius und Nico sind ein Paar, sie fahren mit dem Taxi ins Konzerthaus. Sie streiten und Nico steigt wutentbrannt aus dem Taxi. Claudius, Olsbergs Agent, wird allein das Konzert besuchen. Dann ist noch der Leihkellner Lorenz, der sich im Haus der Sponsoren befindet und hilft, das Buffet aufzubauen. Die persönliche Assistentin des Pianisten, Astrid, die 24 Stunden am Tag für ihn da ist und die ihn bewundert. Die Escortdame Marina, die einen Anruf von Johannes bekommt und der sie um sieben zu sich ins Hotel bestellt. Er wird die Konzertkarten verfallen lassen.
Der weltberühmter Pianist Marek Olsberg gibt in Berlin ein Konzert. Nach dem Konzert soll es im Haus des Sponsors in Potsdam einen Empfang geben. Doch vorher lernen wir die Figuren des Romans kennen und zwar, was sie vor dem Konzert machen. Da ist Esther, die Arztgattin: sie wird mit ihrer Freundin Solveig ins Konzert gehen. Esthers Ehemann Thomas wird zu Hause bleiben und einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher verbringen. Wir lernen den Werbefachmann Johannes kennen: er hat Karten für das Konzert geschenkt bekommen. Claudius und Nico sind ein Paar, sie fahren mit dem Taxi ins Konzerthaus. Sie streiten und Nico steigt wutentbrannt aus dem Taxi. Claudius, Olsbergs Agent, wird allein das Konzert besuchen. Dann ist noch der Leihkellner Lorenz, der sich im Haus der Sponsoren befindet und hilft, das Buffet aufzubauen. Die persönliche Assistentin des Pianisten, Astrid, die 24 Stunden am Tag für ihn da ist und die ihn bewundert. Die Escortdame Marina, die einen Anruf von Johannes bekommt und der sie um sieben zu sich ins Hotel bestellt. Er wird die Konzertkarten verfallen lassen.
Und dann beginnt das Konzert. Da passiert das Unerwartete: Inmitten von Beethovens Hammerklavier-sonate hört Olsberg plötzlich auf, sagt "Das war's" und verlässt die Bühne.
Damit beginnt der zweite Teil des Romans. Es geht nun darum, was die einzelnen Figuren nun tun. Durch den Abbruch verläuft der Abend für viele der Besucher anders als geplant. Es gerät eine kleine Welt aus den Fugen. Was macht Olsberg? Er verlässt das Konzerthaus unerkannt über den Hintereingang. Von ihm sagt der Erzähler: "Sein Leben war aus den Fugen geraten. Er war allein. Er war frei. Aus den Fugen, um sich in alle Richtungen zu verzweigen." Johannes und Marina sind in der Zwischenzeit im Hotelbett angelangt. Sie kennt ihn, er ist ein Studienfreund ihres Vaters. Auch er erkennt sie, Bettina, die verschwundene Tochter seines besten Freundes. Der Empfang im Hause des Sponsors wird abgesagt, der Leihkellner Lorenz und die Küchenbrigade werden aufgefordert zusammenzuräumen. Lorenz nutzt die Gelegenheit, im Haus Schmuck und Geld zu entwenden. Esther fährt nach Hause, doch ihr Ehemann Thomas ist nicht zu Hause. Er liegt wahrscheinlich mit seiner Assistentin Sabine im Bett. Die Assistentin Astrid hat wegen einer starken Migräne alles verschlafen. Johannes telefoniert am nächsten Morgen mit seiner Frau Renate und berichtet vom wunderbaren Konzert, aber sie hat schon im Morgenradio vom Eklat gehört. Und was macht Marek Olsberg? Er geht in eine Bar und trinkt. Dort trifft er Nico und spielt für ihn Chopin.
Der Roman ist – wie eine Fuge – perfekt konstruiert. Sulzer verknüpft gekonnt die verschiedenen Lebensläufe miteinander. Hervorheben muss man auf jeden Fall die wunderbar elegante Sprache des Autors.
Damit beginnt der zweite Teil des Romans. Es geht nun darum, was die einzelnen Figuren nun tun. Durch den Abbruch verläuft der Abend für viele der Besucher anders als geplant. Es gerät eine kleine Welt aus den Fugen. Was macht Olsberg? Er verlässt das Konzerthaus unerkannt über den Hintereingang. Von ihm sagt der Erzähler: "Sein Leben war aus den Fugen geraten. Er war allein. Er war frei. Aus den Fugen, um sich in alle Richtungen zu verzweigen." Johannes und Marina sind in der Zwischenzeit im Hotelbett angelangt. Sie kennt ihn, er ist ein Studienfreund ihres Vaters. Auch er erkennt sie, Bettina, die verschwundene Tochter seines besten Freundes. Der Empfang im Hause des Sponsors wird abgesagt, der Leihkellner Lorenz und die Küchenbrigade werden aufgefordert zusammenzuräumen. Lorenz nutzt die Gelegenheit, im Haus Schmuck und Geld zu entwenden. Esther fährt nach Hause, doch ihr Ehemann Thomas ist nicht zu Hause. Er liegt wahrscheinlich mit seiner Assistentin Sabine im Bett. Die Assistentin Astrid hat wegen einer starken Migräne alles verschlafen. Johannes telefoniert am nächsten Morgen mit seiner Frau Renate und berichtet vom wunderbaren Konzert, aber sie hat schon im Morgenradio vom Eklat gehört. Und was macht Marek Olsberg? Er geht in eine Bar und trinkt. Dort trifft er Nico und spielt für ihn Chopin.
Der Roman ist – wie eine Fuge – perfekt konstruiert. Sulzer verknüpft gekonnt die verschiedenen Lebensläufe miteinander. Hervorheben muss man auf jeden Fall die wunderbar elegante Sprache des Autors.

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