von M.L. Stedman
Beschreibung:
Der Roman spielt auf einer kleinen Insel namens Janus Rock, wo der Indische Ozean auf die Große Australische Bucht trifft. Die Geschichte beginnt mit dem Jahr 1926. Auf der kleinen Insel leben Tom, der Leuchtturmwärter und seine Frau Isabel. Tom hat auf Seiten der Alliierten im Ersten Weltkrieg in Europa gekämpft und er ist gezeichnet von den traumatischen Erlebnissen. Doch in Isabel findet er eine Ehefrau, die zu ihm steht und die mit ihm auf der kleinen Insel glücklich werden will. Damit das Glück vollkommen ist, fehlt nur noch ein Kind. Doch Isabel erleidet mehrere Fehlgeburten. Eines Tages wird ein Boot angetrieben, in welchem ein toter Mann und ein Baby, ein Mädchen, liegen. Das Mädchen lebt. Isabel will das Mädchen unbedingt behalten, sie versucht ihren Ehemann zu überreden, das Ganze zu vertuschen. Nach langen Auseinandersetzungen kann sie Tom überreden, das Kind zu behalten. Für Tom bedeutet dies, die wichtigste Regel eines Leuchtturmwärters zu verletzen, nämlich alles im Register zu notieren, was passiert. Beim nächsten Landurlaub wird das Mädchen auf den Namen Lucy getauft. Bei der Taufe in der Kirche erfahren sie beiläufig die tragische Geschichte von Hannah Potts, die mit einem Auswanderer aus Österreich namens Roennfeldt verheiratet ist. Da Roennfeldt Österreicher ist – Österreicher sind verhasst, da sie den Ersten Weltkrieg angezettelt haben – wird er von Betrunkenen gejagt. Er flüchtet mit seiner kleinen Tochter auf ein Boot, seitdem fehlt von den beiden jede Spur. Man glaubt, sie sind wahrscheinlich ertrunken. Tom und Isabel wissen sofort, was passiert ist. Tom will sogar die Taufe absagen und alles gestehen, aber Isabel kann ihn davon abhalten. Tom wird von Gewissensbissen geplagt. Er hat die Regeln nicht eingehalten und vor allem: auf dem Festland wartet eine verzweifelte Mutter auf ihr Kind. Und er gibt Hannah ein Zeichen, dass ihre Tochter lebt. Und diese macht sich mit Hilfe ihres Vaters, eines reichen Fabrikanten, auf die Suche nach ihrem Kind. Sie will alles dafür tun, um ihre Tochter wieder in die Arme schließen zu können.
Mein Fazit:
Es geht in diesem spannenden Buch um existenzielle Fragen: Was ist richtig und was ist falsch? Und vor allem: wie weit geht eine Frau in ihrem Wunsch, ein Kind zu bekommen?
Der Roman überzeugt durch wunderbare Naturbeschreibungen und psychologischen Tiefgang. Man kann sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen. Eines meiner Lieblingsbücher des vergangenen Sommers.
Beschreibung:
Der Roman spielt auf einer kleinen Insel namens Janus Rock, wo der Indische Ozean auf die Große Australische Bucht trifft. Die Geschichte beginnt mit dem Jahr 1926. Auf der kleinen Insel leben Tom, der Leuchtturmwärter und seine Frau Isabel. Tom hat auf Seiten der Alliierten im Ersten Weltkrieg in Europa gekämpft und er ist gezeichnet von den traumatischen Erlebnissen. Doch in Isabel findet er eine Ehefrau, die zu ihm steht und die mit ihm auf der kleinen Insel glücklich werden will. Damit das Glück vollkommen ist, fehlt nur noch ein Kind. Doch Isabel erleidet mehrere Fehlgeburten. Eines Tages wird ein Boot angetrieben, in welchem ein toter Mann und ein Baby, ein Mädchen, liegen. Das Mädchen lebt. Isabel will das Mädchen unbedingt behalten, sie versucht ihren Ehemann zu überreden, das Ganze zu vertuschen. Nach langen Auseinandersetzungen kann sie Tom überreden, das Kind zu behalten. Für Tom bedeutet dies, die wichtigste Regel eines Leuchtturmwärters zu verletzen, nämlich alles im Register zu notieren, was passiert. Beim nächsten Landurlaub wird das Mädchen auf den Namen Lucy getauft. Bei der Taufe in der Kirche erfahren sie beiläufig die tragische Geschichte von Hannah Potts, die mit einem Auswanderer aus Österreich namens Roennfeldt verheiratet ist. Da Roennfeldt Österreicher ist – Österreicher sind verhasst, da sie den Ersten Weltkrieg angezettelt haben – wird er von Betrunkenen gejagt. Er flüchtet mit seiner kleinen Tochter auf ein Boot, seitdem fehlt von den beiden jede Spur. Man glaubt, sie sind wahrscheinlich ertrunken. Tom und Isabel wissen sofort, was passiert ist. Tom will sogar die Taufe absagen und alles gestehen, aber Isabel kann ihn davon abhalten. Tom wird von Gewissensbissen geplagt. Er hat die Regeln nicht eingehalten und vor allem: auf dem Festland wartet eine verzweifelte Mutter auf ihr Kind. Und er gibt Hannah ein Zeichen, dass ihre Tochter lebt. Und diese macht sich mit Hilfe ihres Vaters, eines reichen Fabrikanten, auf die Suche nach ihrem Kind. Sie will alles dafür tun, um ihre Tochter wieder in die Arme schließen zu können.
Mein Fazit:
Es geht in diesem spannenden Buch um existenzielle Fragen: Was ist richtig und was ist falsch? Und vor allem: wie weit geht eine Frau in ihrem Wunsch, ein Kind zu bekommen?
Der Roman überzeugt durch wunderbare Naturbeschreibungen und psychologischen Tiefgang. Man kann sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen. Eines meiner Lieblingsbücher des vergangenen Sommers.

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