10.4.15

Wolfsschlucht

von Andreas Föhr

Beschreibung:
Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt diesmal in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig die Tochter eines angesehenen Psychiaters verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge in der Nähe der Wolfsschlucht gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist. Eine nicht unwichtige Rolle spielt in diesem Fall auch die neue Bekanntschaft von Wallners Großvater Manfred: die attraktive Stefanie Lauberhalm, professionelle Hexe. Sie hat ihre an Leukämie erkrankte Tochter mit ihren Heilkräften selbst geheilt, doch nun entzieht ihr der Staat das Sorgerecht, da sie ihrer Tochter nicht zur Schule schickt. Opa Manfred versucht zu helfen.

Fazit:
Föhr hat wieder einen unterhaltsamen spannenden Krimi geliefert, die Balance zwischen Slapstick, Humor und Spannung gelingt gut. Die Erläuterungen der bayrischen Mundart-Ausdrücke sind für uns Südtiroler höchst amüsant.

Empfehlung:
Wolfsschlucht kann uneingeschränkt jeder Bibliothek empfohlen werden, die in ihrer Leserschaft Liebhaber der „Bayern-Krimis“ hat. 

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