von Andrea Heuser
Beschreibung: Die fünfjährige Augusta verlässt mit ihrer Mutter Barbara ihr Zuhause. Sie fahren zu Eduard, dem neuen Freund der Mutter. „Zu Besuch“, wie die Mutter erklärt. Augusta ahnt nicht, dass dies ein Abschied von ihrem Vater und ihrem bisherigen Leben wird.
Den neuen Ort mag sie nicht, genauso wenig wie Eduard. Doch Barbara verschweigt ihrer Tochter die Wahrheit. Auf deren drängende Fragen, wann sie denn endlich nach Hause fahren würden, antwortet sie konsequent mit einem unbestimmten „bald“. Dieses Wort gibt Augusta Zuversicht, doch an ihrem sechsten Geburtstag begreift sie die Wahrheit: ihre Mutter hat sie angelogen, sie wird nie mehr zu ihrem Vater zurückkehren. Augusta packt ihren Rucksack und läuft davon.
Während die Polizei nach dem Kind sucht, wird die Mutter in ihrer Angst auf sich selbst zurückgeworfen. Es zeigt sich, dass ihr Leben schon immer von Flucht und der verzweifelten Suche nach Halt geprägt war. Indem sie ihr Kind angelogen und in Ungewissheit ließ, hat sie die Muster ihrer Familie wiederholt und damit das Leben ihres Kindes auf fatale Weise für immer verändert.
Fazit:
Andrea Heuser (im Jahr 2012 übrigens unter den Finalistinnen des Lyrikpreises Meran) erzählt in ihrem ersten Roman eine berührende Mutter-Tochter-Geschichte in leisen feinen Tönen. Kindheitserinnerungen der erwachsenen Protagonisten wechseln sich ab mit Augustas kindlicher Denk- und Erklärungsweise. Es ist eine Geschichte über die tragischen Folgen, die aus zu langem Schweigen erwachsen können und über die Macht der Imagination.
Empfehlung:
Augustas Garten ist eine Empfehlung für alle Leserinnen und Leser die sich an poetischen, klugen und bewegenden Geschichten erfreuen können.
Beschreibung: Die fünfjährige Augusta verlässt mit ihrer Mutter Barbara ihr Zuhause. Sie fahren zu Eduard, dem neuen Freund der Mutter. „Zu Besuch“, wie die Mutter erklärt. Augusta ahnt nicht, dass dies ein Abschied von ihrem Vater und ihrem bisherigen Leben wird.
Den neuen Ort mag sie nicht, genauso wenig wie Eduard. Doch Barbara verschweigt ihrer Tochter die Wahrheit. Auf deren drängende Fragen, wann sie denn endlich nach Hause fahren würden, antwortet sie konsequent mit einem unbestimmten „bald“. Dieses Wort gibt Augusta Zuversicht, doch an ihrem sechsten Geburtstag begreift sie die Wahrheit: ihre Mutter hat sie angelogen, sie wird nie mehr zu ihrem Vater zurückkehren. Augusta packt ihren Rucksack und läuft davon.
Während die Polizei nach dem Kind sucht, wird die Mutter in ihrer Angst auf sich selbst zurückgeworfen. Es zeigt sich, dass ihr Leben schon immer von Flucht und der verzweifelten Suche nach Halt geprägt war. Indem sie ihr Kind angelogen und in Ungewissheit ließ, hat sie die Muster ihrer Familie wiederholt und damit das Leben ihres Kindes auf fatale Weise für immer verändert.
Fazit:
Andrea Heuser (im Jahr 2012 übrigens unter den Finalistinnen des Lyrikpreises Meran) erzählt in ihrem ersten Roman eine berührende Mutter-Tochter-Geschichte in leisen feinen Tönen. Kindheitserinnerungen der erwachsenen Protagonisten wechseln sich ab mit Augustas kindlicher Denk- und Erklärungsweise. Es ist eine Geschichte über die tragischen Folgen, die aus zu langem Schweigen erwachsen können und über die Macht der Imagination.
Empfehlung:
Augustas Garten ist eine Empfehlung für alle Leserinnen und Leser die sich an poetischen, klugen und bewegenden Geschichten erfreuen können.

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