von Jonathan Lee
Beschreibung: Robert Foss, einundvierzigjährig, erfolgreicher Fotograf, zieht sich nach dem Tod seiner schwangeren Frau komplett aus dem Gesellschaftsleben zurück. Er lebt wie ein Einsiedler, verlässt wegen seiner Panik-Attacken kaum noch die Wohnung und verfällt immer mehr in die Medikamentenabhängigkeit. Einzig zu seiner demenzkranken Mutter hält er noch Kontakt. Kurz vor ihrem Tod drückt sie ihm ein Päckchen in die Hand, das für Mr Satoshi in Japan bestimmt sei. Leider kenne sie die aktuelle Adresse nicht.
Beim Sortieren von Mutters Sachen findet Foss Liebesbriefe von diesem Mr Satoshi an seine Mutter. Gleichzeitig lernt er bei der Beerdigung eine alte Freundin seiner Mutter kennen, die ihn drängt, unbedingt dieses Päckchen nach Japan zu bringen. Auch sein alter Freund und Agent Perry verlangt wieder dringend neue Fotos von ihm und rät ihm zu einer Auslandsreise.
Foss überwindet seine Flugangst mit Hilfe einer Dosis Psychopharmaka und fliegt nach Tokio. Dort lernt er in einer Bar die 25-jährige Chiyoko kennen, eine pinkhaarige lebenslustige Frau mit schwarzen Fingernägeln, die ihm bei der Suche nach Mr Satoshi behilflich ist. Die Suche nach Mr Satoshi wird eine Reise in die Vergangenheit von Foss’ Mutter und ein Ausbruch aus seiner selbst auferlegten Isolation.
Fazit:
Das Besondere an diesem mitreißenden Roman ist die wunderbare sprachliche Gestaltung: poetisch, elegant und mit leisem Humor (wo liest man schon die detailgetreue Schilderung von verbrannten Nudeln mit Pesto?) erzählt Jonathan Lee in seinem Debütroman die Suche nach dem unbekannten Mr Satoshi. Schon lange nicht mehr habe ich die Lektüre eines Buches so sehr genossen.
Empfehlung:
Eine klare Empfehlung für alle Bibliotheken. Ein Buch, das nicht auf den Bestsellerlisten steht, dem ich aber sehr viele Leser wünsche.
Beschreibung: Robert Foss, einundvierzigjährig, erfolgreicher Fotograf, zieht sich nach dem Tod seiner schwangeren Frau komplett aus dem Gesellschaftsleben zurück. Er lebt wie ein Einsiedler, verlässt wegen seiner Panik-Attacken kaum noch die Wohnung und verfällt immer mehr in die Medikamentenabhängigkeit. Einzig zu seiner demenzkranken Mutter hält er noch Kontakt. Kurz vor ihrem Tod drückt sie ihm ein Päckchen in die Hand, das für Mr Satoshi in Japan bestimmt sei. Leider kenne sie die aktuelle Adresse nicht.
Beim Sortieren von Mutters Sachen findet Foss Liebesbriefe von diesem Mr Satoshi an seine Mutter. Gleichzeitig lernt er bei der Beerdigung eine alte Freundin seiner Mutter kennen, die ihn drängt, unbedingt dieses Päckchen nach Japan zu bringen. Auch sein alter Freund und Agent Perry verlangt wieder dringend neue Fotos von ihm und rät ihm zu einer Auslandsreise.
Foss überwindet seine Flugangst mit Hilfe einer Dosis Psychopharmaka und fliegt nach Tokio. Dort lernt er in einer Bar die 25-jährige Chiyoko kennen, eine pinkhaarige lebenslustige Frau mit schwarzen Fingernägeln, die ihm bei der Suche nach Mr Satoshi behilflich ist. Die Suche nach Mr Satoshi wird eine Reise in die Vergangenheit von Foss’ Mutter und ein Ausbruch aus seiner selbst auferlegten Isolation.
Fazit:
Das Besondere an diesem mitreißenden Roman ist die wunderbare sprachliche Gestaltung: poetisch, elegant und mit leisem Humor (wo liest man schon die detailgetreue Schilderung von verbrannten Nudeln mit Pesto?) erzählt Jonathan Lee in seinem Debütroman die Suche nach dem unbekannten Mr Satoshi. Schon lange nicht mehr habe ich die Lektüre eines Buches so sehr genossen.
Empfehlung:
Eine klare Empfehlung für alle Bibliotheken. Ein Buch, das nicht auf den Bestsellerlisten steht, dem ich aber sehr viele Leser wünsche.

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