8.4.16

Unruhe

von Jesper Stein

Während der Massenaufstände in Kopenhagen, die sich aus der Schließung eines Jugendclubs entwickelt haben, wird auf einem Friedhof mitten im Unruhegebiet eine Leiche gefunden – der Kleidung nach anscheinend einer der Aufwiegler, und es sieht alles danach aus, dass der Mord von einem Polizisten begangen wurde. Wenn das an die Öffentlichkeit kommt, würde das die Demonstranten noch mehr anheizen, keiner könnte mehr für die Sicherheit in der ohnehin schon nicht mehr wiederzuerkennenden Stadt garantieren. Kommissar Axel Steen, der selbst im Unruhegebiet wohnt, muss sich des sehr heiklen Falls annehmen und jagt alsbald einen Kleinkriminellen, der die entscheidende Überwachungskamera mitgehen ließ. Es dauert nicht lange, dann wird eine zweite Leiche gefunden – die Ermittler geraten noch mehr unter Druck…
Spannender Krimi mit einem neuen Kommissar, der neurotisch und sehr unangepasst ist, eine kleine Tochter aus einer in die Brüche gegangenen Ehe hat, One-Night-Stands nicht abgeneigt ist und der mal kein Alkohol-, aber ein massives Haschischproblem hat, das er als Schlafmittel nutzt. Ein etwas anderes Buch für nordische Krimiliebhaber.

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