von Herbjørg Wassmo
Leicht ist das Leben nicht für die Hauptperson dieses Buches, die in einer Zeit heranwächst, als Mädchen und Frauen noch nicht viel zu sagen haben und darum am besten auch kein Selbstvertrauen entwickeln sollen. Die Kindheit ist geprägt von Angst und Abscheu vor ihrem Stiefvater, epileptischen Anfällen und dem stetigen Versuch, die eigene Person nicht zu wichtig zu nehmen – genau so, wie es ihr durch Erziehung und Gesellschaft eingetrichtert wird. Kaum der Kindheit entronnen, wird sie selbst ungewollt schwanger, verfällt in tiefe Depressionen und will ihrem Leben ein Ende setzen. Dennoch geht es irgendwie weiter, sie kann eine Ausbildung abschließen, wenn sie auch nicht das machen kann, was sie sich insgeheim wünscht. Sie findet einen Ehemann, nimmt ihren unehelichen Sohn zu sich und bekommt eine Tochter. Mitten im anstrengenden Alltag mit zwei Kindern, einem Vollzeitjob und einem trinkenden, untreuen Ehemann beginnt sie zu schreiben. Zunächst erfüllt sie die Anerkennung, die sie bald aus literarischen Kreisen erhält, selbst nur mit Erstaunen, dann beginnt sie, sich zu behaupten und zu entwickeln, bis sie zu einer starken Frau und einer der am meisten gelesenen Autorinnen Norwegens wird.
Leicht ist das Leben nicht für die Hauptperson dieses Buches, die in einer Zeit heranwächst, als Mädchen und Frauen noch nicht viel zu sagen haben und darum am besten auch kein Selbstvertrauen entwickeln sollen. Die Kindheit ist geprägt von Angst und Abscheu vor ihrem Stiefvater, epileptischen Anfällen und dem stetigen Versuch, die eigene Person nicht zu wichtig zu nehmen – genau so, wie es ihr durch Erziehung und Gesellschaft eingetrichtert wird. Kaum der Kindheit entronnen, wird sie selbst ungewollt schwanger, verfällt in tiefe Depressionen und will ihrem Leben ein Ende setzen. Dennoch geht es irgendwie weiter, sie kann eine Ausbildung abschließen, wenn sie auch nicht das machen kann, was sie sich insgeheim wünscht. Sie findet einen Ehemann, nimmt ihren unehelichen Sohn zu sich und bekommt eine Tochter. Mitten im anstrengenden Alltag mit zwei Kindern, einem Vollzeitjob und einem trinkenden, untreuen Ehemann beginnt sie zu schreiben. Zunächst erfüllt sie die Anerkennung, die sie bald aus literarischen Kreisen erhält, selbst nur mit Erstaunen, dann beginnt sie, sich zu behaupten und zu entwickeln, bis sie zu einer starken Frau und einer der am meisten gelesenen Autorinnen Norwegens wird.
Diese Autobiographie ist anders als die meisten Autobiographien – nüchtern, nackt, schnörkellos, ohne Namen, ohne Rechtfertigungen und deshalb wie aus großer Distanz geschrieben – und wirkt vielleicht gerade darum eindringlich und ehrlich.

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