10.8.18

Frag mich, wie es für mich war

von Christine Heppermann

Freie Verse sind in Jugendbüchern so ein bisschen modern. Ich mag das normalerweise sehr gerne. Ob es für dieses Buch die richtige Form war? Nun ja, ich weiß es nicht. Addie wird jung und ungewollt schwanger. Zusammen mit den Eltern und ihrem Freund entscheidet sie sich für eine Abtreibung. Der Eingriff ist kurz und schmerzlos, die Folgen sind weit reichend. Addie stellt plötzlich alles in Frage. Am stärksten fand ich die Abschnitte auf Millimeterpapier und mit einer anderen Schrift, in denen Addie selber als Autorin auftritt und über die Jungfrau Maria, die unbefleckte Empfängnis und ganz allgemein über religiöse Themen philosophiert und interessante Perspektiven aufzeigt.
Mein Fazit:
Nicht ganz einfach zu lesendes, viel Diskussionsstoff bietendes Buch, in dem Abtreibung nur eines von vielen Themen ist.

Meine Empfehlung:
Für jugendliche Leser*innen ab 16 mit Durchhaltevermögen und guter Lesekompetenz. 

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