von Assaf Gavron
Eitan ist Taxifahrer in Tel Aviv. Sein Spitzname ist Krokodil. Er hat studiert und war in der IT-Branche erfolgreich. Dann hat er innerhalb einer Woche drei Terroranschläge überlebt. Er wird für kurze Zeit ein Medienstar. Doch das hat ihn aus der Bahn geworfen. Er litt an einer posttraumatischen Störung. Jetzt, 10 Jahre später, ist er geschieden, ab und zu hat er noch Sex mit seiner Ex-Frau, er hat eine kleine Tochter, die er vergöttert und er fährt Taxi. Zweimal in der Woche geht er zum Boxen, um sich abzureagieren. Er ist beliebt bei den Fahrgästen, denn er weiß zu jeder Straße eine Geschichte. Er hat es auch einmal als Detektiv versucht, aber das ging schief. Eines Tages chauffiert er eine alte Dame zum Friedhof zu einem Begräbnis. Es ist das Begräbnis von Edward O‘Leary, ihrem Geliebten, den sie während der englischen Besatzung kennen und lieben gelernt hat. Sie heißt Lotta Perl, sie ist als Mädchen vor den Nazis mit ihrer Familie nach Israel geflohen. Nun fährt er sie jeden Tag um 11 Uhr am Vormittag vom Altersheim, wo sie lebt, zum Friedhof und zurück. Auf den Fahrten hin und zurück erzählt sie ihm von ihrem Leben. Das geht ungefähr drei Wochen so, als sie eines Tages nicht erscheint. Sie gehen in ihr Zimmer, dort liegt sie tot auf dem Bauch. Am Tag davor hat sie ihm ihren Verdacht geäußert, Edward sei ermordet worden, womöglich sei auch sie in Gefahr. Diese Aussage lässt ihn nicht mehr los und er beginnt mithilfe seines früheren Kumpels Bar nachzuforschen. Zuerst fahren sie zum Leichenschauhaus, sie geben sich als Verwandte aus, die die Tante noch einmal sehen möchten. Die Leiche, die man ihnen zeigt, ist nicht Lotta Perl. Wo ist sie? Lebt sie noch? Ist Edward wirklich ermordet worden? Hat die Geschichte mit der Zeit vor 60 Jahren zu tun? Genug Fragen für den gescheiterten Detektiv. Die Recherche führt die beiden in die Zeit der britischen Besatzung, als sich zwei englische Offiziere in zwei Jüdinnen verliebt haben. Neben dem Kriminalfall führt der Roman den Leser auch in die Zeit der Gründung des Staates Israel.
Eitan ist Taxifahrer in Tel Aviv. Sein Spitzname ist Krokodil. Er hat studiert und war in der IT-Branche erfolgreich. Dann hat er innerhalb einer Woche drei Terroranschläge überlebt. Er wird für kurze Zeit ein Medienstar. Doch das hat ihn aus der Bahn geworfen. Er litt an einer posttraumatischen Störung. Jetzt, 10 Jahre später, ist er geschieden, ab und zu hat er noch Sex mit seiner Ex-Frau, er hat eine kleine Tochter, die er vergöttert und er fährt Taxi. Zweimal in der Woche geht er zum Boxen, um sich abzureagieren. Er ist beliebt bei den Fahrgästen, denn er weiß zu jeder Straße eine Geschichte. Er hat es auch einmal als Detektiv versucht, aber das ging schief. Eines Tages chauffiert er eine alte Dame zum Friedhof zu einem Begräbnis. Es ist das Begräbnis von Edward O‘Leary, ihrem Geliebten, den sie während der englischen Besatzung kennen und lieben gelernt hat. Sie heißt Lotta Perl, sie ist als Mädchen vor den Nazis mit ihrer Familie nach Israel geflohen. Nun fährt er sie jeden Tag um 11 Uhr am Vormittag vom Altersheim, wo sie lebt, zum Friedhof und zurück. Auf den Fahrten hin und zurück erzählt sie ihm von ihrem Leben. Das geht ungefähr drei Wochen so, als sie eines Tages nicht erscheint. Sie gehen in ihr Zimmer, dort liegt sie tot auf dem Bauch. Am Tag davor hat sie ihm ihren Verdacht geäußert, Edward sei ermordet worden, womöglich sei auch sie in Gefahr. Diese Aussage lässt ihn nicht mehr los und er beginnt mithilfe seines früheren Kumpels Bar nachzuforschen. Zuerst fahren sie zum Leichenschauhaus, sie geben sich als Verwandte aus, die die Tante noch einmal sehen möchten. Die Leiche, die man ihnen zeigt, ist nicht Lotta Perl. Wo ist sie? Lebt sie noch? Ist Edward wirklich ermordet worden? Hat die Geschichte mit der Zeit vor 60 Jahren zu tun? Genug Fragen für den gescheiterten Detektiv. Die Recherche führt die beiden in die Zeit der britischen Besatzung, als sich zwei englische Offiziere in zwei Jüdinnen verliebt haben. Neben dem Kriminalfall führt der Roman den Leser auch in die Zeit der Gründung des Staates Israel.
Gavron erzählt flott, zügig und nüchtern. Der Roman ist spannend, unterhaltsam und man lernt nebenbei viel über das Israel von heute und von früher. Was will man mehr als Leser! Für alle Bibliotheken geeignet! MF

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