von Hannah Kristin
1974 zieht die 13jährige Lenora Allbright, genannt Leni, mit ihren Eltern nach Alaska, weil ihr Vater von einem Soldaten, der mit ihm in Vietnam gekämpft hat und dort gefallen ist, ein Haus geerbt hat. Das Haus entpuppt sich als Bruchbude und Alaska als wildes schönes Land, in dem es keine technischen Errungenschaften gibt, sondern nur Nachbarschaftshilfe. Vor allem der Winter, der sehr lange dauert, ist hart und verlangt den Allbrights alles ab. Doch Leni und ihre Mutter hoffen, dass das Trauma, das der Vater von den Kämpfen in Vietnam erlitten hat, von der Ruhe und Einsamkeit in der schönen und unberührten Landschaft Alaskas geheilt wird. Die langen und dunklen Winter lassen jedoch die Dämonen in Ernt Allbright noch mehr aufleben. Er schlägt Lenis Mutter und beginnt in der Außenwelt eine Verschwörung zu sehen. Im Wahn seine Familie zu beschützen, errichtet er eine Mauer mit einem Maschendrahtzaun um das Haus, sodass Leni und ihre Mutter nur mehr mit Ernts Erlaubnis das Haus verlassen können.
Leni findet schon bald nach ihrer Ankunft in Matthew, dem Nachbarsjungen, einen guten Freund und nach einigen Jahren wird daraus die große Liebe. Matthew will nach dem Schulabschluss in Anchorage studieren und möchte Leni mitnehmen. Doch Leni weiß, dass ihr Vater sie nicht gehen lassen wird. Nach einem schlimmen Tobsuchtsanfall des Vaters fliehen Leni und ihre Mutter. Leni versteckt sich mit Matthew in den Bergen. Dort stürzen Leni und Matthew in eine Schlucht, werden verletzt und müssen zwei Tage ausharren, bis sie gefunden werden. Leni erholt sich bald wieder, doch Matthew hat schwere Kopfverletzungen erlitten und liegt im Koma. Leni und ihre Mutter kehren wieder zu ihrem Vater zurück. Doch als Ernt erfährt, dass Leni schwanger ist, schlägt er auch sie und Lenis Mutter erschießt ihn. Daraufhin flüchten die beiden und verlassen Alaska und den im Koma liegenden Matthew.
Ein leicht zu lesender Roman über Gefühle, Gewalttätigkeit in der Familie, die Kraft der Liebe und ein wildes ungebändigtes Land. Die Autorin schildert sehr gut die ungesunde Beziehung zwischen den Eltern von Leni: die Mutter, die dem Vater alle Schläge und Aggressionen verzeiht und auch von der Tochter verlangt, dass sie sich dem Vater anpasst und Nachsicht übt. Auch die Beschreibung der wilden Natur von Alaska, das Fehlern von modernen Annehmlichkeiten, wie Strom, Kanalisation, gut gebauten Straßen, lässt die Leserinnen gut nachvollziehen, dass das Leben in den 70er Jahren in Alaska kein Zuckerschlecken war.
Ein Frauenroman mit viel Gefühl und viel Handlung, doch oft recht oberflächlich. Trotzdem leichter-flockiger Lesegenuss für gemütliche Stunden!
1974 zieht die 13jährige Lenora Allbright, genannt Leni, mit ihren Eltern nach Alaska, weil ihr Vater von einem Soldaten, der mit ihm in Vietnam gekämpft hat und dort gefallen ist, ein Haus geerbt hat. Das Haus entpuppt sich als Bruchbude und Alaska als wildes schönes Land, in dem es keine technischen Errungenschaften gibt, sondern nur Nachbarschaftshilfe. Vor allem der Winter, der sehr lange dauert, ist hart und verlangt den Allbrights alles ab. Doch Leni und ihre Mutter hoffen, dass das Trauma, das der Vater von den Kämpfen in Vietnam erlitten hat, von der Ruhe und Einsamkeit in der schönen und unberührten Landschaft Alaskas geheilt wird. Die langen und dunklen Winter lassen jedoch die Dämonen in Ernt Allbright noch mehr aufleben. Er schlägt Lenis Mutter und beginnt in der Außenwelt eine Verschwörung zu sehen. Im Wahn seine Familie zu beschützen, errichtet er eine Mauer mit einem Maschendrahtzaun um das Haus, sodass Leni und ihre Mutter nur mehr mit Ernts Erlaubnis das Haus verlassen können.
Leni findet schon bald nach ihrer Ankunft in Matthew, dem Nachbarsjungen, einen guten Freund und nach einigen Jahren wird daraus die große Liebe. Matthew will nach dem Schulabschluss in Anchorage studieren und möchte Leni mitnehmen. Doch Leni weiß, dass ihr Vater sie nicht gehen lassen wird. Nach einem schlimmen Tobsuchtsanfall des Vaters fliehen Leni und ihre Mutter. Leni versteckt sich mit Matthew in den Bergen. Dort stürzen Leni und Matthew in eine Schlucht, werden verletzt und müssen zwei Tage ausharren, bis sie gefunden werden. Leni erholt sich bald wieder, doch Matthew hat schwere Kopfverletzungen erlitten und liegt im Koma. Leni und ihre Mutter kehren wieder zu ihrem Vater zurück. Doch als Ernt erfährt, dass Leni schwanger ist, schlägt er auch sie und Lenis Mutter erschießt ihn. Daraufhin flüchten die beiden und verlassen Alaska und den im Koma liegenden Matthew.
Ein leicht zu lesender Roman über Gefühle, Gewalttätigkeit in der Familie, die Kraft der Liebe und ein wildes ungebändigtes Land. Die Autorin schildert sehr gut die ungesunde Beziehung zwischen den Eltern von Leni: die Mutter, die dem Vater alle Schläge und Aggressionen verzeiht und auch von der Tochter verlangt, dass sie sich dem Vater anpasst und Nachsicht übt. Auch die Beschreibung der wilden Natur von Alaska, das Fehlern von modernen Annehmlichkeiten, wie Strom, Kanalisation, gut gebauten Straßen, lässt die Leserinnen gut nachvollziehen, dass das Leben in den 70er Jahren in Alaska kein Zuckerschlecken war.
Ein Frauenroman mit viel Gefühl und viel Handlung, doch oft recht oberflächlich. Trotzdem leichter-flockiger Lesegenuss für gemütliche Stunden!

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