20.9.19

Wie man bei Regen einen Berg in Flip-Flops erklimmt

von Carol Weston

Sofia ist 14. Vor zehn Monaten ist ihre Mutter, eine Spanierin, plötzlich und unerwartet mit nur 42 Jahren gestorben. Nichts ist mehr wie es war, und die Trauer schwappt immer wieder in großen Wellen über sie hinweg. Trost findet sie bei ihren Freundinnen und bei einer Briefkastentante namens Kate, der sie ihre tiefsten Geheimnisse anvertraut und deren Antworten ihr sehr helfen. Ihr Vater, ein anerkannter Gynäkologe, verliebt sich neu - ausgerechnet in Briefkastentante Kate, die er schon von früher kennt (sehr vorhersehbare Geschichte) Sofia weiß nicht, wie sie das finden soll. Zu allem Überfluss müssen Vater und Tochter auch noch aus der Wohnung ausziehen. Kate bietet ihnen an, zu ihr zu ziehen. Sofia findet das überstürzt und hat wenig Lust, mit Kates biestiger Tochter unter einem Dach zu wohnen. Die launische Alexa ist 6 Wochen in Kanadas Wildnis unterwegs und Kate verabsäumt es, sie von der neuen Wohnsituation zu informieren. Als Alexa vor der Tür steht, sind Sofia und Gregg schon eingezogen. Zickenalarm! Sofia findet einen positiven Schwangerschaftstest, verdächtigt Alexa, diese hat den Test auch entdeckt und verdächtig zurück. Und da ist auch noch der süße Sam, der Sofia den Kopf verdreht. Ab Mittelschule.

Mein Fazit: 
Tolle Geschichte. Gut gemacht, wie Sofia trauern darf und soll und langsam wieder Zuversicht bekommt. Niemals kitschig, obwohl mit ganz viel Kitschpotenzial ausgestattet. Gelungener Jugendroman, von denen es gerne mehrere geben dürfte.

Meine Empfehlung: 
Auch für erwachsene Leser*innen geeignet. Schnell reinstellen in die Bibliothek! 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen