13.12.19

Ein wirklich erstaunliches Ding

von Hank Green 

Die 23jährige Grafikdesignerin April May lebt in New York und sieht eines Nachts in Manhattan eine riesige Skulptur eines Roboters, den sie Carl nennt. Zusammen mit ihrem Freund Andy stellt sie sofort ein Video darüber ins Netz und ist damit die erste, die darüber berichtet. Aber nicht nur in New York steht so ein „Carl“, auch in vielen anderen Städten auf der ganzen Welt gibt es diesen Roboter. Diese Skulptur ist bewegungslos, sie steht nicht am Boden, sondern sie schwebt leicht und ist nicht zu entfernen. Die ganze Menschheit ist entsetzt und erstaunt. April mutiert nun zur Internet-Expertin für „Carl“, wird weltberühmt und verdient damit bald sehr viel Geld. Twitter, Youtube, Instagram und Facebook sind nun ihre täglichen Arbeitsfelder. Sie postet ununterbrochen Videos und Berichte über „Carl“ und hat bald ein ganzes Expertenteam um sich herum. Niemand will zugeben, dass es sich um ein außerirdisches Wesen handeln könnte, bis April einen Traum hat, der immer wieder kommt und der zu einem kollektiven Traum wird, den der Großteil der Menschheit hat. In diesem Traum müssen viele Rätsel gelöst werden, die zur Aufklärung dieses „Carl“ führen könnten. April betrachtet es als ihre Aufgabe, die Menschheit davon zu überzeugen, dass „Carl“ gut ist und dass alle Menschen zusammenstehen müssen, um das Rätsel, das sich hinter dieser Figur verbirgt, zu lösen. Doch die Gegenbewegung macht aktiv und im Internet wird Hass und Angst geschürt, bis es zur Katastrophe kommt.
Ein etwas anderer Roman, der vor allem die Zielgruppe der ab 20-jährigen, der Digital Natives, ansprechen will. Auf der einen Seite zeigt der Roman wie diese Digital Natives leben und wie unsere Welt von Social Media und digitalen Medien regiert wird. Auf der anderen Seite ist es ein Science-Fiction-Roman um diese außerirdische Figur, die immer geheimnisvoller scheint.
Für alle geeignet, aber ansprechender wahrscheinlich für junge LeserInnen!

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