20.12.19

Grüne Gurken

von Lena Hach 

Lotte wird von ihren Eltern nach Berlin umgezogen. Gegen ihren Willen weg von ihrem besten Freund Daniel. Sie hat Sommerferien, die Eltern gehen in ihren neuen Jobs auf und Lotte langweilt sich die Zehen ab. Ihre einzige Ablenkung sind die Grafiken, die sie zu jeder ihrer Lebenslagen erstellt. Die sind übrigens ein absolutes Highlight im Buch. Aufgrund eines Missgeschicks - Lotte ist Weltmeisterin in Sachen Missgeschick - gelangt sie an einen Job in einem Kiosk. Junus, der durchgeknallte Chef und dessen Freundin Miri vermitteln Lotte das erste Mal ein „Zuhause Gefühl“ in der großen Stadt. Lotte verliebt sich in den smarten Vincent, der sich dann als Luke entpuppt. Obwohl das Kennenlernen ganz so wie Lotte selbst ist - ungeschickt. Lotte stürzt nämlich direkt vor ihm über einen Poller. Der Zufall will es, dass sie sich im Kiosk wiedertreffen. Jeden Montag kauft Luke dort 10 grüne Gummigurken ein. Was es damit auf sich hat, erfährt Lotte, als sie ihn verfolgt. Junus, gesegnet mit unsagbarer Prüfungsangst, muss den Führerschein machen, Lotte soll die Aufnahmeprüfung für einen Hochbegabtenclub machen. Warum will Luke nicht, dass Lotte ihn zu Hause besucht? Lukes Ziehoma stirbt, Junus und Miri - ihre Liebe überlebt den ersten gemeinsamen Urlaub nicht, wo sie doch das angesagteste Traumpaar aller Zeiten sind. Ein Buch direkt aus dem Leben gegriffen.

Mein Fazit: einmal Lena Hach – immer Lena Hach. Sie trifft einfach den Nerv der Zeit.

Meine Empfehlung: 
Jugendbuch, das aufgrund der Coverfarbe leider nur Mädchen ansprechen wird, obwohl durchaus auch für Jungs interessant. Ab Mittelschule, gerne auch für Erwachsene, die „déja`-vus“ lieben.

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