von John Boyne
Januar 2021 (Piper), 432 Seiten
Maurice Swift ist jung, gutaussehend, charmant und Schriftsteller. Er kann gut erzählen, doch ihm fehlen die Geschichten. In Westberlin trifft er Erich Ackermann, der gerade mit einem großen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Ackermann verfällt dem charmanten jungen Mann, der sich für alles, was er sagt, interessiert. Er nimmt ihn mit auf Lesereise durch Europa und erzählt ihm sein Geheimnis. Maurice veröffentlicht die Geschichte. Das ist Maurices Aufstieg in die Literaturwelt, und gleichzeitig Ackermanns Untergang.
Mein Fazit:Boyne beschreibt die Hauptfigur Maurice anhand der verschiedenen Personen, die mit ihm zu tun haben. Das Buch ist brillant geschrieben und psychologisch gut aufgebaut. Die Leserin erfährt viel über den laufenden Literaturbetrieb. Allerdings war für mich die manipulative, intrigante Art der Hauptfigur nur schwer zu ertragen.
Empfehlung:
Für große Bibliotheken geeignet.
Sigrid Klotz, Bibliothek Frangart
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