In Texas kämpft man 1934 gegen die große Wirtschaftskrise, die so viele arbeitslos gemacht hat. Hier lebt die junge Elsa, die in ihrer Familie überhaupt nicht geschätzt wird. Sie ist zu dürr, also nicht schön, und zudem in ihrer Kindheit eher kränklich. Daher ist sie für die Familie nur ein lästiges Anhängsel, das man nicht gern in der Öffentlichkeit zeigt.
Aber auch sie möchte als Persönlichkeit anerkannt werden und verfällt daher sehr schnell den Komplimenten eines jungen Mannes. Als sie von ihm schwanger ist, wird sie zuhause verstoßen und muss die Familie verlassen. Auf dem Hof der Martinellis wird sie zuerst aus Pflichtbewusstsein aufgenommen. Doch im Laufe der Zeit erfährt sie immer mehr Anerkennung und Wertschätzung. Allerdings stehen der Familie harte Zeiten bevor, weil nicht nur die Wirtschaft kriselt, nein, auch eine große Dürre beherrscht das Land. Die Martinellis leben von den Erträgen ihres eigenen Bodens, und so droht nach mehreren Missernten eine große Hungersnot. Der Sohn des Hauses ist von dieser Situation völlig überfordert und sieht keinen anderen Ausweg, als die Familie zu verlassen und sein Glück in Kalifornien zu versuchen. Elsa muss sich nun nicht nur um die beiden Kinder kümmern und den Hof so gut wie möglich bearbeiten, sie muss auch die schon älteren Schwiegereltern unterstützen. Da bleibt wenig Zeit, an sich selbst zu denken, wenn zudem die pubertierende Tochter ihr vorwirft, den eigenen Mann vertrieben zu haben. Wie lange wird sie durchhalten? Oder wird sie sich auch auf den Weg nach Westen machen?Mein Fazit:
Hier erleben wir eine tragische Familiengeschichte und eine traurige Seite in der Entwicklung Amerikas. Die Beschreibung der unglaublichen Naturkatastrophen und ihre Auswirkungen auf Land und Menschen sind sehr ausführlich und mitreißend gestaltet. Besonders interessant aber ist die Beziehung zwischen Mutter und Tochter in all ihren Höhen und Tiefen.

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