12.8.22

Dazwischen: Wir

von Julya Rabinowich
Januar 2022 (Hanser), 256 Seiten

Madina hat sich gut eingelebt in Deutschland. Das kann man von ihrer Mutter nicht behaupten. Ihr Vater ist zurück nach Hause gegangen. Dorthin, wo Krieg herrscht. Dann ist da noch ihr Bruder Rami, der im Kindergarten negativ auffällt, mit Hilfe eines Freundes aber doch die Kurve zu kriegen scheint. Und da sind Laura und Susi, in deren Wohnung Madina und ihre Familie wohnen dürfen. Und Markus. Und die Liebe. Während Madina sonst schon all den Wahnsinn durchmacht, den die Jugend so mit sich bringt, ist sie auch noch eine Geflüchtete. Bei all der Hilfe, die ihr zu Teil wird, ist auf der anderen Seite aber auch ganz viel Ablehnung, Ausländerfeindlichkeit … Aber Madina verliert ihr Ziel nicht aus den Augen. Niemals.

Mein Fazit:
Ein starkes Buch mit einer starken Protagonistin.

Empfehlung:
Teil II von „Dazwischen: Ich“, gut lesbar auch ohne den ersten Teil, phantastisch als Ganzes.

Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck

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