3.1.14

Mörderische Schärennächte

von Viveca Sten

Im Zimmer seines Studentenheimes wird der Student Markus Nielsen tot aufgefunden - von der Decke baumelnd und mit einem Abschiedsbrief vor sich. Dennoch ist sich seine Familie sicher, dass er niemals Selbstmord begangen hätte. Thomas Andreasson, der von seinem letzten Fall psychisch und physisch noch angeschlagen ist, erklärt sich bereit, Nachforschungen anzustellen - und seine Kollegen lassen ihn gewähren, da er sonst im Moment nicht zu gebrauchen ist. Bald führen ihn seine Ermittlungen in die Welt der Küstenjäger, die in den Sechziger und Siebziger Jahren auf er abgesperrten Insel Korsö im Schärengarten Stockholms ausgebildet wurden. Immer tiefer dringt er ein in die harte Wirklichkeit des damaligen Soldatenalltags, in dem es weniger um Ruhm als vielmehr um Schikane ging. Auch Markus hatte für ein Forschungsprojekt Interviewpartner aus der damaligen Zeit gesucht. Nun folgen ihm gleich mehrere seiner Gesprächspartner, alles Mitglieder eines ehemaligen Kaders auf Korsö, in den Tod. Und bald glauben auch die anderen nicht mehr an Selbstmord...

Skandinavien hat viele gute Krimiautoren. Viveca Sten ist noch nicht so bekannt wie viele ihrer Landsmänner und Landsfrauen, doch ist sie ein richtig guter Tipp für Liebhaber des nordischen Krimis. Dieses Buch ist bereits Andreassons vierter Fall, der im schwedischen Schärengarten spielt. Wieder versteht es Sten meisterhaft, Geschehnisse der Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen.

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