von Rachel Joyce
Byron hört im Radio, dass man die Zeit zwei Sekunden lang anhalten müsse, damit die Zeitrechnung wieder stimme. Er fährt gerade mit seiner Mutter in ihrem neuen Wagen durch eine Sozialsiedlung, als er zu sehen meint, wie der Sekundenzeiger stehen bleibt. Aufgeregt will er seine Mutter darauf hinweisen, die deshalb ihren Blick von der Straße nimmt und ein Mädchen auf einem roten Fahrrad überfährt. Sie selbst hat nichts gemerkt, nur Byron hat das rote Fahrrad gesehen. Lange ringt er mit sich selbst, doch dann hält er es nicht mehr aus: Er muss seiner Mutter von ihrer Schuld berichten und sie überreden, nachzufragen, wie es dem Mädchen geht. Damit bringt er Dinge ins Rollen, die er so nicht voraussehen konnte und die sein Leben und das Leben anderer für immer verändern werden.
Byron hört im Radio, dass man die Zeit zwei Sekunden lang anhalten müsse, damit die Zeitrechnung wieder stimme. Er fährt gerade mit seiner Mutter in ihrem neuen Wagen durch eine Sozialsiedlung, als er zu sehen meint, wie der Sekundenzeiger stehen bleibt. Aufgeregt will er seine Mutter darauf hinweisen, die deshalb ihren Blick von der Straße nimmt und ein Mädchen auf einem roten Fahrrad überfährt. Sie selbst hat nichts gemerkt, nur Byron hat das rote Fahrrad gesehen. Lange ringt er mit sich selbst, doch dann hält er es nicht mehr aus: Er muss seiner Mutter von ihrer Schuld berichten und sie überreden, nachzufragen, wie es dem Mädchen geht. Damit bringt er Dinge ins Rollen, die er so nicht voraussehen konnte und die sein Leben und das Leben anderer für immer verändern werden.
Tieftrauriges Buch über die Verwirrungen der menschlichen Psyche und über unglückliche Kinder aus innerlich instabilen Elternhäusern, die nach außen hin dennoch eine heile Welt vorgaukeln - über Kinder, die alles auf sich beziehen, was für ihre Eltern falsch läuft, und die dann stark werden und eine Art Führungsrolle für ihre Eltern übernehmen, bis die Welt zusammenbricht und sie selbst daran zerbrechen.

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