von Michel Bussi
Beschreibung: Im Dezember 1980 kommt es im verschneiten Jura, am Mont Terrible, zu einem schrecklichen Unfall: Ein Passagierflugzeug stürzt ab und geht in Flammen auf. Alle Insassen kommen ums Leben – mit Ausnahme eines 3 Monate alten Babys, eines Mädchens. Es stellt sich jedoch heraus, dass zwei exakt gleich alte Mädchen an Bord waren. Da beide Elternpaare umgekommen sind, entbrennt nun zwischen den Großeltern beider Familien – den wohlhabenden de Carvilles einerseits und den bescheiden lebenden Vitrals andererseits – ein verzweifelter Sorgerechtsstreit. Welches der Babys hat wirklich überlebt? Lyse-Rose de Carville oder Emilie Vitral? DNA-Tests, die den untrüglichen Beweis erbringen könnten, gibt es zu dieser Zeit noch nicht. Das Gericht kommt zum Schluss, dass das neben dem Flugzeugwrack gefundene Mädchen Emilie Vitral heißt. Zusammen mit ihrem Bruder Marc wächst sie nun bei ihren Großeltern Pierre und Nicole auf. Die de Carvilles engagieren indessen einen Privatdetektiv, Crédule Grand-Duc, der die volle Wahrheit ans Licht bringen und das Rätsel um die Identität des Mädchens lösen soll. Erst 1998, nach 18 Jahren rastloser Suche und zu einer persönlichen Obsession ausartenden Arbeit an dem Fall, fällt es dem Detektiv wie Schuppen von den Augen. Das Rätsel ist gelöst, doch er bezahlt dafür mit seinem Leben. Zuvor hat er aber Emilie seine Aufzeichnungen geschickt, die ihrem Leben eine völlig andere Richtung geben. Sie flüchtet nach der Lektüre. Ihr Bruder Marc, dem sie die Aufzeichnungen überlassen hat, macht sich auf die verzweifelte Suche nach ihr und möchte unbedingt herausfinden, ob es seine leibliche Schwester ist, die er liebt.
Fazit:
Der Roman mit überraschendem Ende hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Er lebt vom hohen Spannungsbogen. Von Anfang an möchte man als Leser einfach nur wissen, wer Lylie (ein Akronym aus den beiden Vornamen Lyse-Rose und Emilie) wirklich ist. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen; die Vergangenheit erfährt man aus den tagebuchartigen Aufzeichnungen des Detektiven, der eigentliche Handlungsrahmen spielt sich nur in zwei Tagen ab. Erzählt wird aus mehreren Blickwinkeln, wodurch man sich ein vollständigeres Bild vom Geschehen machen kann. Dem Leser wird die Wahrheit allerdings nur häppchenweise serviert, was die große Spannung ausmacht.
Beschreibung: Im Dezember 1980 kommt es im verschneiten Jura, am Mont Terrible, zu einem schrecklichen Unfall: Ein Passagierflugzeug stürzt ab und geht in Flammen auf. Alle Insassen kommen ums Leben – mit Ausnahme eines 3 Monate alten Babys, eines Mädchens. Es stellt sich jedoch heraus, dass zwei exakt gleich alte Mädchen an Bord waren. Da beide Elternpaare umgekommen sind, entbrennt nun zwischen den Großeltern beider Familien – den wohlhabenden de Carvilles einerseits und den bescheiden lebenden Vitrals andererseits – ein verzweifelter Sorgerechtsstreit. Welches der Babys hat wirklich überlebt? Lyse-Rose de Carville oder Emilie Vitral? DNA-Tests, die den untrüglichen Beweis erbringen könnten, gibt es zu dieser Zeit noch nicht. Das Gericht kommt zum Schluss, dass das neben dem Flugzeugwrack gefundene Mädchen Emilie Vitral heißt. Zusammen mit ihrem Bruder Marc wächst sie nun bei ihren Großeltern Pierre und Nicole auf. Die de Carvilles engagieren indessen einen Privatdetektiv, Crédule Grand-Duc, der die volle Wahrheit ans Licht bringen und das Rätsel um die Identität des Mädchens lösen soll. Erst 1998, nach 18 Jahren rastloser Suche und zu einer persönlichen Obsession ausartenden Arbeit an dem Fall, fällt es dem Detektiv wie Schuppen von den Augen. Das Rätsel ist gelöst, doch er bezahlt dafür mit seinem Leben. Zuvor hat er aber Emilie seine Aufzeichnungen geschickt, die ihrem Leben eine völlig andere Richtung geben. Sie flüchtet nach der Lektüre. Ihr Bruder Marc, dem sie die Aufzeichnungen überlassen hat, macht sich auf die verzweifelte Suche nach ihr und möchte unbedingt herausfinden, ob es seine leibliche Schwester ist, die er liebt.
Fazit:
Der Roman mit überraschendem Ende hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Er lebt vom hohen Spannungsbogen. Von Anfang an möchte man als Leser einfach nur wissen, wer Lylie (ein Akronym aus den beiden Vornamen Lyse-Rose und Emilie) wirklich ist. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen; die Vergangenheit erfährt man aus den tagebuchartigen Aufzeichnungen des Detektiven, der eigentliche Handlungsrahmen spielt sich nur in zwei Tagen ab. Erzählt wird aus mehreren Blickwinkeln, wodurch man sich ein vollständigeres Bild vom Geschehen machen kann. Dem Leser wird die Wahrheit allerdings nur häppchenweise serviert, was die große Spannung ausmacht.
Empfehlung:
Eine gelungene Mischung aus Familiendrama, Krimi und Liebesgeschichte. Das Buch deckt verschiedene Lesegeschmäcker ab und kann uneingeschränkt empfohlen werden.
Eine gelungene Mischung aus Familiendrama, Krimi und Liebesgeschichte. Das Buch deckt verschiedene Lesegeschmäcker ab und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

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