von Judith W. Taschler
Beschreibung: Am 21. Dezember 2012 bricht die Welt von Katharina Bergmüller zusammen: ihr Mann und Vater ihrer vier Kinder, stirbt bei einem Verkehrsunfall. Dass die Frau, die neben ihm im Unfallwagen saß, seine langjährige Geliebte ist, ahnt Katharina nicht. Und dass genau diese Frau ihr vor einigen Monaten ein Manuskript in die Hand drückte, in dem ein Onkel seine traumatischen Erlebnisse in russischer Gefangenschaft und die Geschichte seiner großen Liebe niederschrieb, kann sich Katharina auch erklären. Schließlich ist sie Biografin und schreibt die Lebensgeschichten alter Menschen auf. Beim Lesen des Romans ohne U, so nennt Onkel Thomas Bergmüller seine Aufzeichnungen, erschließen sich ihr immer mehr familiäre Zusammenhänge. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt dabei ihr Schwiegervater...
Fazit:
Judith W. Taschler verwebt in ihrem neuen Roman viele kleine Puzzleteilchen einer Familiensaga miteinander, die reichen vom Kriegsgefangenen in Russland bis zur gestressten berufstätigen Mutter im Jahr 2012, von einer gestörten Vater-Sohn-Beziehung bis hin zum oberflächlichen Ehemann und dessen Affären. Immer wieder wechseln Zeiträume und Perspektiven bis sie am Ende in der gemeinsamen Familiengeschichte zusammengeführt werden. Der Roman liest sich trotz des fragmentarischen Erzählstils flüssig und die Geschichte vermag zu fesseln. Einzig der zu Kommentaren neigende Erzähler nervt bisweilen.
Beschreibung: Am 21. Dezember 2012 bricht die Welt von Katharina Bergmüller zusammen: ihr Mann und Vater ihrer vier Kinder, stirbt bei einem Verkehrsunfall. Dass die Frau, die neben ihm im Unfallwagen saß, seine langjährige Geliebte ist, ahnt Katharina nicht. Und dass genau diese Frau ihr vor einigen Monaten ein Manuskript in die Hand drückte, in dem ein Onkel seine traumatischen Erlebnisse in russischer Gefangenschaft und die Geschichte seiner großen Liebe niederschrieb, kann sich Katharina auch erklären. Schließlich ist sie Biografin und schreibt die Lebensgeschichten alter Menschen auf. Beim Lesen des Romans ohne U, so nennt Onkel Thomas Bergmüller seine Aufzeichnungen, erschließen sich ihr immer mehr familiäre Zusammenhänge. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt dabei ihr Schwiegervater...
Fazit:
Judith W. Taschler verwebt in ihrem neuen Roman viele kleine Puzzleteilchen einer Familiensaga miteinander, die reichen vom Kriegsgefangenen in Russland bis zur gestressten berufstätigen Mutter im Jahr 2012, von einer gestörten Vater-Sohn-Beziehung bis hin zum oberflächlichen Ehemann und dessen Affären. Immer wieder wechseln Zeiträume und Perspektiven bis sie am Ende in der gemeinsamen Familiengeschichte zusammengeführt werden. Der Roman liest sich trotz des fragmentarischen Erzählstils flüssig und die Geschichte vermag zu fesseln. Einzig der zu Kommentaren neigende Erzähler nervt bisweilen.
Empfehlung:
Der Roman ohne U (heißt übrigens so, weil er auf einer Schreibmaschine mit fehlendem U getippt wurde) wird mit Bestimmtheit in jeder Bibliothek eine begeisterte Leserschaft finden.
Der Roman ohne U (heißt übrigens so, weil er auf einer Schreibmaschine mit fehlendem U getippt wurde) wird mit Bestimmtheit in jeder Bibliothek eine begeisterte Leserschaft finden.

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