von Jo Nesbø
Olav Johansen ist in vielen Dingen unbrauchbar. Er liest zwar viel, aber durch seine Dyslexie liest er oft andere Sachen aus Texten heraus, als dies andere Menschen tun. Er ist unbrauchbar als Zuhälter, weil er sich zu schnell verliebt. Er ist unbrauchbar als Geldeintreiber, weil er weich wie Butter ist und den Ausflüchten der „Kreditnehmenden“ zu viel Glauben schenkt. Er ist unbrauchbar als Drogenkurier, weil er schlecht in Mathe ist. Und er ist unbrauchbar als Fluchtwagenfahrer bei Banküberfällen, weil er nicht unauffällig Autofahren kann. Aber in einer Sache ist er gut. Oder zumindest eilte ihm da ein gewisser Ruf voraus… Durch Zufall hörte nämlich sein jetziger Boss, dass Olav einen Mord begangen haben soll, der sehr professionell ausgeführt wurde. Deswegen engagiert er ihn für einen weiteren Mord, den Olav auch begeht, wobei er die Methode ein wenig der Methode des ersten Mordes anpasst – und schwupps, schon ist er der Lieblings-Auftragskiller des Drogenbarons Daniel Hoffmann. So kann er im kriminellen Milieu Oslos eigentlich ganz gut leben – bis ihn sein Boss dafür engagiert, seine Frau zu töten…
Olav Johansen ist in vielen Dingen unbrauchbar. Er liest zwar viel, aber durch seine Dyslexie liest er oft andere Sachen aus Texten heraus, als dies andere Menschen tun. Er ist unbrauchbar als Zuhälter, weil er sich zu schnell verliebt. Er ist unbrauchbar als Geldeintreiber, weil er weich wie Butter ist und den Ausflüchten der „Kreditnehmenden“ zu viel Glauben schenkt. Er ist unbrauchbar als Drogenkurier, weil er schlecht in Mathe ist. Und er ist unbrauchbar als Fluchtwagenfahrer bei Banküberfällen, weil er nicht unauffällig Autofahren kann. Aber in einer Sache ist er gut. Oder zumindest eilte ihm da ein gewisser Ruf voraus… Durch Zufall hörte nämlich sein jetziger Boss, dass Olav einen Mord begangen haben soll, der sehr professionell ausgeführt wurde. Deswegen engagiert er ihn für einen weiteren Mord, den Olav auch begeht, wobei er die Methode ein wenig der Methode des ersten Mordes anpasst – und schwupps, schon ist er der Lieblings-Auftragskiller des Drogenbarons Daniel Hoffmann. So kann er im kriminellen Milieu Oslos eigentlich ganz gut leben – bis ihn sein Boss dafür engagiert, seine Frau zu töten…
Eigentlich wollte Jo Nesbø einen Krimi über die Entführung eines mehr berüchtigten als berühmten Krimiautors schreiben. Während er sich vorstellte, wie dieser Krimiautor sein sollte und welche Art von Krimis er schreiben würde, wurde er jedoch so neugierig auf diese fiktiven Krimis, dass er beschloss, sie selbst im Namen dieses Autors zu schreiben und sie unter dessen fiktiven Namen sogar herauszugeben. Als ihn Anwälte darauf aufmerksam machten, dass es strafbar sei, ein Produkt unter falschen Voraussetzungen zu verkaufen, landete der Krimi unter seinem eigenen Namen in den Regalen. Es ist unzweifelhaft ein Nesbø-Buch, wenngleich es auch gewisse Unterschiede gibt: Zum einen spielt es in einer anderen Zeit, nämlich in den Siebziger Jahren, zum anderen ist es sehr kurz. Wie immer ist es jedoch gut durchdacht und wartet schlussendlich mit einer Wendung auf, mit der man so nicht gerechnet hatte. Ein Muss für alle Nesbø-Fans!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen