Jim und Tommy waren Kindheitsfreunde, obwohl sie aus sehr unterschiedlichen Familien kommen: Jim stammte aus einem armen Elternhaus, der Vater war Alkoholiker, die Mutter weggelaufen, und Jim musste sich um seine drei jüngeren Geschwister kümmern. Trotzdem gelang es ihm nicht, nach einem weiteren tragischen Ereignis die Familie zusammenzuhalten. Heute ist er ausgebildeter Bibliothekar, aber seit einem Jahr wegen psychischen Problemen krankgeschrieben. Er lebt alleine und verbringt seine Zeit beim Fischen auf der Brücke der Insel Ulvøya vor Oslo. Tommy kam aus einer sehr religiösen, behüteten Familie und machte Karriere in der Finanzwelt, ist aber unzufrieden und unglücklich. Er lebt auf Ulvøya und erkennt eines grauen Morgens Jim in einem der Angler an der Brücke.
Behutsam und sensibel führt Per Pettersson die Leser an die Kindheitsgeschichte der ehemals besten Freunde heran. Ich persönlich bin zwar kein Fan vom Weglassen aller Fragezeichen, ich finde immer, dieses Stilmittel gibt den Texten eine sehr nüchterne und deprimierte Färbung. Zum Inhalt passt es hier aber absolut, und das Ende ist fast schon versöhnlich.
Leser und Leserinnen, die die früheren Bücher von Pettersson liebten, werden auch dieses mögen.
Behutsam und sensibel führt Per Pettersson die Leser an die Kindheitsgeschichte der ehemals besten Freunde heran. Ich persönlich bin zwar kein Fan vom Weglassen aller Fragezeichen, ich finde immer, dieses Stilmittel gibt den Texten eine sehr nüchterne und deprimierte Färbung. Zum Inhalt passt es hier aber absolut, und das Ende ist fast schon versöhnlich.
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