21.10.16

Die Welt von Max und mir

von Isolde Sammer

Max ist neu an Janas Schule. Es ist Abiturjahr und der ruhige Junge weckt schnell Janas Aufmerksamkeit. Er aber ignoriert sie, was sie sehr verletzt, da sie sonst von allen gemocht wird, weil sie hübsch und die Tochter eines berühmten Schauspielers ist. Auf der Weihnachtsfeier ändert sich alles. Max spielt nur für Jana auf dem Klavier. Ab da sind sie ein Paar. Max zieht bei Jana und deren Eltern ein, die beiden sind unzertrennlich. Max schafft es sogar, dass Jonas 3-jährige Schwester, die bisher keinen Ton gesagt hat, plötzlich spricht. Janas Bruder zieht nach Indien, sie und Max pauken fürs Abi, das sie beide bestehen. Dann bekommen sie von Janas Eltern Urlaub auf den Seychellen geschenkt. Nicht ganz uneigennützig … Sie sollen Babysitten, damit die Eltern Zeit zu zweit haben. Einen Tag vor dem Abflug erhält Max einen Anruf. Seine Mutter sei schwer erkrankt, er müsse sofort zu ihr, könne also nicht mitkommen. Überstürzt reist er nach Hannover ab. Jana versucht ständig, ihn zu erreichen, er meldet sich aber nicht. In letzter Sekunde beschließt sie, ihren Urlaub nicht anzutreten und nach Max zu suchen. Erst jetzt wird ihr bewusst, wie wenig sie eigentlich von ihm weiß. Nach und nach findet sie wenig schmeichelhafte Details über sein Vorleben heraus. Und dass Max sie belogen hat. Seine Mutter ist gar nicht krank, er war drogensüchtig und hat einen Entzug gemacht. Als Jana ihn endlich wieder findet, hat er ein kleines Kind – sein kleines Kind - und dessen Mutter, die gerade zum x-ten Mal einen Entzug macht, bei sich. Obwohl sie bitter enttäuscht ist, hilft sie wo sie kann – und muss sich entscheiden …

Mein Fazit:
Die Geschichte ist ganz so, wie man sie als 14-jährige schätzt. Eine Portion Liebe, eine Portion Freundschaft, eine Portion Unglück, noch eine Portion Unglück, eine Portion Glück, eine Portion Naivität, eine Portion Liebeskummer, eine Portion Geheimnis, eine Portion Drogensucht, eine Portion Alkohol. Das alles leicht und schnell lesbar, spannend und rasant erzählt. 300 Seiten vergehen wie im Flug.

Empfehlung:
Vor allem für Mädchen ab 14, Schulbibliotheken, öffentlichen Bibliotheken auch mit kleinem Jugendbuchbestand. Durchaus auch für erwachsene Leser/innen interessant. Die Grenze in Richtung Lesefutter ist an manchen Stellen überschritten 

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