von Alessandro Baricco
Der berühmte englische Schriftsteller Jasper Gwyn beschließt eines Tages, keine Bücher mehr schreiben zu wollen und veröffentlicht diese Entscheidung in einem Zeitungsartikel, nebst einer Liste von weiteren 51 Dingen, die er nicht mehr zu tun gedenkt. Sein guter Freund und Literaturagent Tom hält dies für einen genialen Werbecoup, bis er einsehen muss, dass es Mr. Gwyn ernst meint. Sein neuer Berufswunsch ist es, „Kopist“ zu werden. Er plant, Portraits von Menschen in Prosaform anzufertigen. Zu diesem Zwecke mietet er eine alte Lagerhalle an und lässt sie nach seinen Vorstellungen minimalistisch einrichten. Die Porträtierten sollen sich zehn Tage lang täglich für vier Stunden in dieser Halle aufhalten. Nackt. Dabei werden sie von Mr Gwyn beobachtet. Er lässt Glühbirnen mit einem ganz besonderen Licht dazu anfertigen, die nach Ablauf der Zeit selbständig verglühen. Sogar die passende Musik für dieses Experiment lässt er sich von einem befreundeten Komponisten komponieren. Es läuft gut an: die ersten Porträtierten sind begeistert vom Ergebnis. Aber als eines Tages eine eigenwillige junge Dame zum Porträtieren erscheint, läuft das Ganze aus dem Ruder.
Fazit/Empfehlung:
Baricco erzählt mit Mr. Gwyn eine recht eigenartige Geschichte, die einen aber schnell in ihren Bann zieht und zum Grübeln und Nachdenken anregt.
Empfohlen für LiebhaberInnen von langsamen, philophischen und wunderbar erzählten Geschichten.
Der berühmte englische Schriftsteller Jasper Gwyn beschließt eines Tages, keine Bücher mehr schreiben zu wollen und veröffentlicht diese Entscheidung in einem Zeitungsartikel, nebst einer Liste von weiteren 51 Dingen, die er nicht mehr zu tun gedenkt. Sein guter Freund und Literaturagent Tom hält dies für einen genialen Werbecoup, bis er einsehen muss, dass es Mr. Gwyn ernst meint. Sein neuer Berufswunsch ist es, „Kopist“ zu werden. Er plant, Portraits von Menschen in Prosaform anzufertigen. Zu diesem Zwecke mietet er eine alte Lagerhalle an und lässt sie nach seinen Vorstellungen minimalistisch einrichten. Die Porträtierten sollen sich zehn Tage lang täglich für vier Stunden in dieser Halle aufhalten. Nackt. Dabei werden sie von Mr Gwyn beobachtet. Er lässt Glühbirnen mit einem ganz besonderen Licht dazu anfertigen, die nach Ablauf der Zeit selbständig verglühen. Sogar die passende Musik für dieses Experiment lässt er sich von einem befreundeten Komponisten komponieren. Es läuft gut an: die ersten Porträtierten sind begeistert vom Ergebnis. Aber als eines Tages eine eigenwillige junge Dame zum Porträtieren erscheint, läuft das Ganze aus dem Ruder.
Fazit/Empfehlung:
Baricco erzählt mit Mr. Gwyn eine recht eigenartige Geschichte, die einen aber schnell in ihren Bann zieht und zum Grübeln und Nachdenken anregt.
Empfohlen für LiebhaberInnen von langsamen, philophischen und wunderbar erzählten Geschichten.

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