von Hannes Benedetto Pircher
Hannes Benedetto Pircher – 1971 in Meran geboren - hat einen ungewöhnlichen Beruf: Er arbeitet als Grabredner in Wien. In mehr als viertausend Todesfällen hat er, wie er im Vorwort zu seinem Buch sagt, Menschen dabei unterstützt, im Umgang mit dem Tod eine rituelle Form zu finden, die die unantastbare Würde jedes Menschen feiert. Sein Handwerk versteht er als Dienst am Menschen, der vor allem darin besteht, aufmerksam zuzuhören. Die Texte seines Buches sind kleine, manchmal skurrile und komische, manchmal auch satirische Betrachtungen und Geschichten, die gleichzeitig auch Einblick geben in das Tätigkeitsfeld des Grabredners. Vor allem aber erzählen sie vom Umgang der Menschen mit dem Tod, von den unterschiedlichen Gesichtern der Trauer. Und sie stellen unweigerlich die Frage nach dem guten Leben: „Über den Tod nachzudenken, will mir nicht gelingen, ohne über mein Leben nachzudenken“; auch darüber, ob es ein gutes Leben war und woran sich dies bemisst. Dabei tragen die im Buch vereinten Betrachtungen Überschriften wie „Das falsche Grab“, „Die schöne Leich“, „Conchita Wurst – oder: Über das Haben und das Sein“. So spiegeln sie – trotz aller Ernsthaftigkeit und Tiefgründigkeit, die die herausragenden Merkmale der Texte sind - eine gewisse Komik wider, die aber immer gepaart ist mit einem tiefen Respekt vor dem trauernden Menschen.
Hannes Benedetto Pircher – 1971 in Meran geboren - hat einen ungewöhnlichen Beruf: Er arbeitet als Grabredner in Wien. In mehr als viertausend Todesfällen hat er, wie er im Vorwort zu seinem Buch sagt, Menschen dabei unterstützt, im Umgang mit dem Tod eine rituelle Form zu finden, die die unantastbare Würde jedes Menschen feiert. Sein Handwerk versteht er als Dienst am Menschen, der vor allem darin besteht, aufmerksam zuzuhören. Die Texte seines Buches sind kleine, manchmal skurrile und komische, manchmal auch satirische Betrachtungen und Geschichten, die gleichzeitig auch Einblick geben in das Tätigkeitsfeld des Grabredners. Vor allem aber erzählen sie vom Umgang der Menschen mit dem Tod, von den unterschiedlichen Gesichtern der Trauer. Und sie stellen unweigerlich die Frage nach dem guten Leben: „Über den Tod nachzudenken, will mir nicht gelingen, ohne über mein Leben nachzudenken“; auch darüber, ob es ein gutes Leben war und woran sich dies bemisst. Dabei tragen die im Buch vereinten Betrachtungen Überschriften wie „Das falsche Grab“, „Die schöne Leich“, „Conchita Wurst – oder: Über das Haben und das Sein“. So spiegeln sie – trotz aller Ernsthaftigkeit und Tiefgründigkeit, die die herausragenden Merkmale der Texte sind - eine gewisse Komik wider, die aber immer gepaart ist mit einem tiefen Respekt vor dem trauernden Menschen.

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