von Alexandra Fröhlich
Erzählt wird die Geschichte von Agnes, aber nicht nur. Eigentlich geht es um drei Frauen: um Agnes, deren Tochter Martha und deren Tochter Birte. Aber die Hauptperson ist Agnes Weisgut, die steinreiche Matriarchin, Inhaberin des Steinmetzbetriebes Weigut & Söhne. Deren Geschichte beginnt in den dreißiger Jahren, als sie als behütete und gebildete Tochter in Königsberg aufwächst. Ihre Zukunft nimmt aber eine andere Wendung als von ihr erwünscht. Ihre Eltern ziehen aufs Land und sie wird in eine Heirat mit einem Steinmetz gedrängt. Den Grund hierfür erfährt sie erst später. Schon bald beginnt der zweite Weltkrieg und sie muss mit mehreren Kindern, einer bösen Schwiegermutter und ohne Mann, der in den Krieg gezogen ist, ihr Schicksal bewältigen.
Der Roman springt zwischen mehreren Erzählebenen hin und her: dem Schicksal von Agnes im und nach dem Krieg und der Geschichte von Birte, der Enkelin. Die Geschichte beginnt damit, dass Agnes ihre Enkelin Birte beauftragt, die ganze Familie zusammenzutrommeln, denn die alte Dame sieht ihrem Lebensende entgegen und will endlich reinen Tisch machen. So nach und nach erfährt man die ganze tragische Geschichte, die Schuld, die Agnes auf sich geladen hat, um sich und ihre Lieben zu schützen und heil durch den Krieg zu bringen.
Ein wunderbarer Roman, der viel über das Schicksal der Menschen in Ostpreußen während und nach dem Krieg erzählt. Anhand der Hauptfigur von Agnes Weisgut kann man gut nachvollziehen, was die Frauen während des Krieges alleine geleistet haben und wie sie ums Überleben für sich und ihre Familien kämpften. Wie der Titel schon sagt, stolpert man in diesem Roman über einige Leichen, aber die Autorin versteht es, sehr leichtfüssig zu schreiben, sodaß einen das Elend nicht ganz zu viel bedrückt.
Ein sehr empfehlenswerter Roman, natürlich besonders für historisch interessierte LeserInnen, aber nicht nur!
Erzählt wird die Geschichte von Agnes, aber nicht nur. Eigentlich geht es um drei Frauen: um Agnes, deren Tochter Martha und deren Tochter Birte. Aber die Hauptperson ist Agnes Weisgut, die steinreiche Matriarchin, Inhaberin des Steinmetzbetriebes Weigut & Söhne. Deren Geschichte beginnt in den dreißiger Jahren, als sie als behütete und gebildete Tochter in Königsberg aufwächst. Ihre Zukunft nimmt aber eine andere Wendung als von ihr erwünscht. Ihre Eltern ziehen aufs Land und sie wird in eine Heirat mit einem Steinmetz gedrängt. Den Grund hierfür erfährt sie erst später. Schon bald beginnt der zweite Weltkrieg und sie muss mit mehreren Kindern, einer bösen Schwiegermutter und ohne Mann, der in den Krieg gezogen ist, ihr Schicksal bewältigen.
Der Roman springt zwischen mehreren Erzählebenen hin und her: dem Schicksal von Agnes im und nach dem Krieg und der Geschichte von Birte, der Enkelin. Die Geschichte beginnt damit, dass Agnes ihre Enkelin Birte beauftragt, die ganze Familie zusammenzutrommeln, denn die alte Dame sieht ihrem Lebensende entgegen und will endlich reinen Tisch machen. So nach und nach erfährt man die ganze tragische Geschichte, die Schuld, die Agnes auf sich geladen hat, um sich und ihre Lieben zu schützen und heil durch den Krieg zu bringen.
Ein wunderbarer Roman, der viel über das Schicksal der Menschen in Ostpreußen während und nach dem Krieg erzählt. Anhand der Hauptfigur von Agnes Weisgut kann man gut nachvollziehen, was die Frauen während des Krieges alleine geleistet haben und wie sie ums Überleben für sich und ihre Familien kämpften. Wie der Titel schon sagt, stolpert man in diesem Roman über einige Leichen, aber die Autorin versteht es, sehr leichtfüssig zu schreiben, sodaß einen das Elend nicht ganz zu viel bedrückt.
Ein sehr empfehlenswerter Roman, natürlich besonders für historisch interessierte LeserInnen, aber nicht nur!

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