von G. R. Gemin
Beschreibung:
Fangen wir mal eine Atmosphäre ein: die Familie sitzt beim Abendessen, die Stimmung ist angespannt, die Schuldigen wissen, dass sie gleich zur Rechenschaft gezogen werden, versuchen aber, sich mit Ignoranz aus der Affäre zu ziehen … irgendwie ist es wie bei jedem von uns zu Hause. Nur dass wir nicht wegen ein paar Kühen, die wir von einem Bauernhof in die Stadt geschleppt und dort in verschiedenen Gärten untergebracht haben, um sie vor dem Metzger zu retten, angepfiffen werden.
Gemma und ihr Bruder Darren leben mit ihrer Mutter in einer abgewrackten Siedlung. In der Bryn Mawr sind Kleinkriminalität, Arbeitslosigkeit und Trostlosigkeit an der Tagesordnung. In der Schule wird gemobbt, was das Zeug hält, der Vater der Kinder sitzt wegen verschiedener Delikte in Haft, die Mutter bringt mit finanzieller Hilfe von Oma Lilly die Kinder mehr schlecht als recht durch. Aufgrund eines Unfalles macht Gemma die Bekanntschaft von Kate, genannt Cowgirl. Der Bauernhof ihres Vaters steht vor dem Bankrott, die zwölf Kühe, die nach einer Maul- und Klauenseuche-Epidemie noch vorhanden sind, sollen an den reichsten Großgrundbesitzer der Umgebung verkauft werden, der sie schlachten will. Da hat die resolute Kate etwas dagegen und zusammen mit Gemma, deren Großmutter und schließlich der gesamten Siedlung rettet sie die Kühe.
Mein Fazit:
Wenn ein paar Rinder wirklich so viel bewirken könnten, müsste man Kühe für soziale Brennpunkte zur Pflicht machen. Nicht so literarisch hochwertig, wie man normalerweise vom Königskinder-Verlag gewohnt ist, aber durchaus amüsant, lesens- und liebenswert. Und allemal mehr als Lesefutter.
Beschreibung:
Fangen wir mal eine Atmosphäre ein: die Familie sitzt beim Abendessen, die Stimmung ist angespannt, die Schuldigen wissen, dass sie gleich zur Rechenschaft gezogen werden, versuchen aber, sich mit Ignoranz aus der Affäre zu ziehen … irgendwie ist es wie bei jedem von uns zu Hause. Nur dass wir nicht wegen ein paar Kühen, die wir von einem Bauernhof in die Stadt geschleppt und dort in verschiedenen Gärten untergebracht haben, um sie vor dem Metzger zu retten, angepfiffen werden.
Gemma und ihr Bruder Darren leben mit ihrer Mutter in einer abgewrackten Siedlung. In der Bryn Mawr sind Kleinkriminalität, Arbeitslosigkeit und Trostlosigkeit an der Tagesordnung. In der Schule wird gemobbt, was das Zeug hält, der Vater der Kinder sitzt wegen verschiedener Delikte in Haft, die Mutter bringt mit finanzieller Hilfe von Oma Lilly die Kinder mehr schlecht als recht durch. Aufgrund eines Unfalles macht Gemma die Bekanntschaft von Kate, genannt Cowgirl. Der Bauernhof ihres Vaters steht vor dem Bankrott, die zwölf Kühe, die nach einer Maul- und Klauenseuche-Epidemie noch vorhanden sind, sollen an den reichsten Großgrundbesitzer der Umgebung verkauft werden, der sie schlachten will. Da hat die resolute Kate etwas dagegen und zusammen mit Gemma, deren Großmutter und schließlich der gesamten Siedlung rettet sie die Kühe.
Mein Fazit:
Wenn ein paar Rinder wirklich so viel bewirken könnten, müsste man Kühe für soziale Brennpunkte zur Pflicht machen. Nicht so literarisch hochwertig, wie man normalerweise vom Königskinder-Verlag gewohnt ist, aber durchaus amüsant, lesens- und liebenswert. Und allemal mehr als Lesefutter.
Empfehlung:
“Milchmädchen” ist wohl eher ein Mädchenbuch mit vielen eindeutigen Botschaften. Dass es sich lohnt zu kämpfen beispielsweise, dass es immer einen Ausweg gibt, den man aber suchen und erkennen muss. Dass soziale Herkunft vieles erklärt, aber nicht alles entschuldigt. Dass man gelegentlich sein Gehirn einschalten kann.
“Milchmädchen” ist wohl eher ein Mädchenbuch mit vielen eindeutigen Botschaften. Dass es sich lohnt zu kämpfen beispielsweise, dass es immer einen Ausweg gibt, den man aber suchen und erkennen muss. Dass soziale Herkunft vieles erklärt, aber nicht alles entschuldigt. Dass man gelegentlich sein Gehirn einschalten kann.

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