25.8.17

Die Verwandlung des Schmetterlings

von Federico Axat

Beschreibung:
Im Jahr 1974 kommt ein Auto bei schlechtem Wetter von der Straße ab. Am Unfallort findet man nur den 1 Jahr alten Sam Jackson, von seiner Mutter fehlt jede Spur. Der Junge kommt zu der Pflegefamilie Carroll, welche einen Hof in Carnival Falls bewirtschaftet. Dort wächst er zusammen mit vielen anderen adoptierten Kindern auf.
1985: Sam und sein Freund Billy freuen sich auf einen langen Sommer mit langen Fahrradtouren und abenteuerlichen Streifzügen durch den nahe gelegenen Wald, wo sie ein verstecktes Baumhaus bauen. Sie freunden sich mit Miranda an, welche mit ihren reichen Eltern in die verlassene Villa des Ortes eingezogen ist, und verlieben sich beide in sie. Zusammen erleben die drei schöne, aber auch bedrückende Momente. Da ist z. B. der schwer erziehbare Junge Orson, der zusammen mit Sam auf dem Hof lebt und der ihm das Leben schwer macht. Bis Sam, Billy und Miranda auf ein dunkles Geheimnis aus Orsons Vergangenheit stoßen. Und gleichzeitig decken sie damit Zusammenhänge mit dem spurlosen Verschwinden von Sams Mutter und anderen Geschehnissen im Ort auf, in welche auch Mirandas Vater verwickelt ist.

Fazit:
Die Geschichte wird von Sam rückblickend aus der Erwachsenenperspektive erzählt.
Wie ich finde eine sehr schön geschriebene, spannende Geschichte mit tollen Protagonisten und einem überraschenden Ende. Die verblüffende letzte Seite verleitet beinahe dazu, das Buch nochmals von vorne zu beginnen. Es ist also nicht ratsam, die letzte Seite schon vorab zu lesen – wie es wohl manche Leser gewohnheitsmäßig machen.
Der Roman weist zwar einige Längen auf und lässt am Ende einige Fragen offen, aber er ist sehr stimmig (Cover, Titel und Inhalt), faszinierend und unterhaltsam.

Empfehlung:
Breit zu empfehlen

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