Von Carina Bartsch
Beschreibung:
Die Geschichte beginnt mit Jana, die aus tragischen Familienverhältnissen kommt, und auf Sylt eine Ausbildung zur Bauzeichnerin beginnt. Ihr Chef bietet ihr allerdings kein „normales“ Arbeitsverhältnis, sondern gibt ihr die Chance in einem Wohnprojekt im Anbau seiner Villa mit noch 4 weiteren Menschen für die Zeit ihrer Ausbildung zusammenzuwohnen. Ihr Chef Klaas Völkner und seine Frau Anke bieten den jungen Menschen, welche allesamt eine schwierige Vergangenheit haben, neben der Arbeit auch ein stabiles soziales Umfeld, um ihnen einen Neustart zu ermöglichen. Jana fällt es zunächst schwer, mit der neuen Lebenssituation umzugehen und kann kaum mit ihrem Umfeld kommunizieren. Besonders Collin, ihr direkter Zimmernachbar, scheint unnahbar und distanziert. Erst allmählich kommen sich die beiden näher und es entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte.
Fazit:
Das Buch ist aus der Sichtweise der Protagonistin geschrieben, die den Leser in ihre kaputte, unsichere Welt mitnimmt. Die von Ängsten, Panikattacken und Traumata gezeichnete Jana kann anfangs nur sehr schwer mit der Außenwelt in Kontakt treten.
Janas tragische Geschichte wird nur Stück für Stück enthüllt, und der Leser erfährt die traumatischen Details erst nach und nach, als Jana beginnt, sie zu verarbeiten. Erst dann bekommt ihr Verhalten einen Sinn und man versteht, warum sie z.B. unter dem Bett schläft oder warum sie nur langärmelige Sachen trägt.
Die Geschichte ist keineswegs turbulent, sondern eher langsam und vermittelt so die Zeit, die es braucht, um Dinge zu verarbeiten. Dabei ist sie niemals langatmig. Dies liegt wohl vor allem am feinfühligen und bildhaften Schreibstil der Autorin.
Zitat: „Vielleicht ist es manchmal gut, dass man nicht weiß, wie etwas ausgeht, weil es sonst niemals bunt werden könnte.“ (S. 21)
Empfehlung:
Wer die beiden Vorgängerbücher Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter (Leseempfehlung!) kennt, kann sich hier auf eine ganz andere, nicht minder berührende Geschichte freuen. Der Roman schlägt eine zarte, sensible Seite an und versteht es, sie auch authentisch zu vermitteln. Ein Buch für die stillen Momente und absolut lesenswert!
Beschreibung:
Die Geschichte beginnt mit Jana, die aus tragischen Familienverhältnissen kommt, und auf Sylt eine Ausbildung zur Bauzeichnerin beginnt. Ihr Chef bietet ihr allerdings kein „normales“ Arbeitsverhältnis, sondern gibt ihr die Chance in einem Wohnprojekt im Anbau seiner Villa mit noch 4 weiteren Menschen für die Zeit ihrer Ausbildung zusammenzuwohnen. Ihr Chef Klaas Völkner und seine Frau Anke bieten den jungen Menschen, welche allesamt eine schwierige Vergangenheit haben, neben der Arbeit auch ein stabiles soziales Umfeld, um ihnen einen Neustart zu ermöglichen. Jana fällt es zunächst schwer, mit der neuen Lebenssituation umzugehen und kann kaum mit ihrem Umfeld kommunizieren. Besonders Collin, ihr direkter Zimmernachbar, scheint unnahbar und distanziert. Erst allmählich kommen sich die beiden näher und es entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte.
Fazit:
Das Buch ist aus der Sichtweise der Protagonistin geschrieben, die den Leser in ihre kaputte, unsichere Welt mitnimmt. Die von Ängsten, Panikattacken und Traumata gezeichnete Jana kann anfangs nur sehr schwer mit der Außenwelt in Kontakt treten.
Janas tragische Geschichte wird nur Stück für Stück enthüllt, und der Leser erfährt die traumatischen Details erst nach und nach, als Jana beginnt, sie zu verarbeiten. Erst dann bekommt ihr Verhalten einen Sinn und man versteht, warum sie z.B. unter dem Bett schläft oder warum sie nur langärmelige Sachen trägt.
Die Geschichte ist keineswegs turbulent, sondern eher langsam und vermittelt so die Zeit, die es braucht, um Dinge zu verarbeiten. Dabei ist sie niemals langatmig. Dies liegt wohl vor allem am feinfühligen und bildhaften Schreibstil der Autorin.
Zitat: „Vielleicht ist es manchmal gut, dass man nicht weiß, wie etwas ausgeht, weil es sonst niemals bunt werden könnte.“ (S. 21)
Empfehlung:
Wer die beiden Vorgängerbücher Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter (Leseempfehlung!) kennt, kann sich hier auf eine ganz andere, nicht minder berührende Geschichte freuen. Der Roman schlägt eine zarte, sensible Seite an und versteht es, sie auch authentisch zu vermitteln. Ein Buch für die stillen Momente und absolut lesenswert!

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