Das ist die Geschichte von Maria, Giosuè und Pietro. Maria lebt recht behütet als einziges Mädchen in einer Anwaltsfamilie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Sizilien. Ihr Verhältnis zu Brüdern und Eltern ist sehr gut und sie wird sehr modern erzogen. Nach dem Tod seines Freundes kümmert sich ihr Vater Ignazio Marra um dessen Sohn Giosuè als wäre es seiner. Zwischen Maria und Giosuè entwickelt sich eine innige Freundschaft. In der Zeit, als die Familie Marra finanziell nicht mehr für das Studium aller Kinder aufkommen kann, lernt Maria Pietro kennen. Der stammt aus einer mächtigen und reichen Familie, ist um einiges älter als Maria und gilt als Lebemann und Liebhaber alles Schönen. Er hält um ihre Hand an und sie heiratet ihn gegen den Willen ihrer Eltern. Giosuè steht ihr auch in dieser Zeit zur Seite und wird zu einem wichtigen Freund der Familie. Auch der Schwiegervater wird ihr ein wichtiger Berater sein in schwierigen Zeiten und bei wichtigen Entscheidungen. Denn die Ehe birgt noch große Aufgaben für Maria und ihre Familie.
Mein Fazit:
Mein Fazit:
Die Autorin hat sehr gut recherchiert und erzählt diese Geschichte mit sehr vielen geschichtlichen Informationen. Die Gesellschaft Siziliens in Zeiten des politischen Umbruchs wird von der Autorin sehr ausführlich dargestellt, sie zeigt ein realistisches Bild der Macht der Mafia, des Elends des Südens, sowie des Reichtums im Norden. Dadurch geht die Liebesgeschichte manchmal etwas unter; aber durch den flüssigen und gut lesbaren Schreibstil ist das weiter kein Problem.

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