23.3.18

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

von Joachim Meyerhoff

Beschreibung: 
Alle Toten fliegen hoch - Die Geschichte geht weiter. Jetzt hat Joachim endlich ein Engagement am Theater und ist verliebt. In seiner unvergleichlichen Art erzählt er von seinem Leben an der Seite von Hannah, von Franka und von Ilse. Die liebt er aber nicht nacheinander, sondern alle gleichzeitig. Und da kann man sich schon denken, dass das Leben nicht einfach und problemlos ist. Er beschreibt sehr beeindruckend und gnadenlos ironisch die superintelligente Studentin Hanna mit ihren physischen und psychischen Vorzügen, die überaus feierfreudige Tänzerin Franka, die sich gern von ihm massieren lässt und die rundliche Bäckersfrau Ilse, in deren Backstube es so gemütlich ist. Und natürlich erzählt er genauso detailreich von seinen Affären, Verwicklungen, Bettszenen und Empfindungen in allen Einzelheiten. Die Sprache ist schön, was es leichter macht die langatmigen Wiederholungen durchzuhalten.

Mein Fazit: 
Der Autor ist ein wunderbarer Erzähler und hatte mich mit den vorangegangenen 3 Büchern begeistert. Als ich dann hörte, dass unvorhergesehen noch ein vierter Band erscheint, musste ich es gleich besorgen. Zwischendurch habe ich mal überlegt, das Buch einfach wegzulegen, bin aber froh es doch zu Ende gelesen zu haben. Sollte aber nicht als erstes Buch dieses Autors gelesen werden.

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