25.5.18

Wie ein Himmel voller Seehunde

von Sara Löwestam

Anna und Lollo sind so unterschiedlich, wie Mädchen nur sein können. Erstere aus ärmlichen Verhältnissen mit einem Vater, dem das Leben übel mitgespielt hat und einem Bruder, der „glücklicherweise nicht auf die schiefe Bahn gekommen ist“, letztere mit Ferienhäusern auf der kleinen Insel Sländo in Schweden und in Spanien. Annas „Paradies“ ist ein halb zusammengefallenes Haus auf Sländo. Lollo verbringt auf ebendieser Insel widerstrebend ihre Ferien zusammen mit den Eltern, ihrem Bruder und dessen Freund. Anna ist lesbisch, Lollo sich ihrer sexuellen Neigung noch nicht bewusst. Die beiden freunden sich an und schnell wird in der ruppigen Idylle mehr aus dieser ersten Begegnung. Aber Lollo fehlt der Mut, zu Anna zu stehen. Der Urlaub ist wie die zarte Romanze schnell vorbei, die Mädchen müssen zurück an ihre Schulen. Mein Fazit:
Das Buch lässt kein Klischee aus, ist aber trotzdem lesens- und liebenswert. Glaubhaft der Zwiespalt, in denen beide Mädchen sich befinden, glaubhaft aber auch die Art, wie sie untereinander kämpfen.

Empfehlung:
Leicht lesbares Mädchenbuch mit glaubhaftem Happy End

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