14.12.18

Children of Blood and Bones: Goldener Zorn

von Tomi Adeyemi

Beschreibung:
Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung Der Zufall führte sie und ihren Bruder mit der Königstochter von Orisha zusammen. Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen.
Ihre Mission führt die Jugendlichen über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt.

Fazit:
Endlich gibt es ein neues Szenario bei den Jugendromanen! Tomi Adeyemi hat diese Fantasy-Trilogie in einer afrikanischen Landschaft angesiedelt. Alle Protagonisten sind dunkelhäutig. Die junge Autorin (25 Jahre!), schreibt in einer ausdrucksstarken Sprache, schildert farbenprächtige Landschaften, Kleider und Menschen. Sie zeichnet interessante Charaktere und konstruiert spannende Familien- und Beziehungskonstellationen. Inhaltlich ist der Roman irgendwo zwischen den Tributen von Panem und Harry Potter anzusiedeln, wobei mir die magischen Elemente zeitweise zu viel des Guten wurden.

Empfehlung:
Ein absoluter Tipp für Schulbibliotheken der Ober- und Mittelschulen und die Jugendregale aller Bibliotheken. Afrika als Hintergrund für einen Fantasyroman ist mal was Neues und die 624 Seiten schrecken eingefleischte Fantasy-Leser nicht ab. 

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