von Juli Zeh
Der Roman spielt in der nahen Zukunft in Deutschland: Angela Merkel ist abgewählt worden und die Besorgte Bürger Bewegung hat die Macht übernommen. Demokratische Errungenschaften werden sukzessive abgebaut, die UNO soll aufgelöst werden, gedruckte Zeitungen gibt es keine mehr, aber ansonsten geht es den meisten Deutschen recht gut. Man hat sich mit der neuen politischen Situation abgefunden. Im Mittelpunkt des Romans stehen Britta und Babak. Sie ist Therapeutin, er stammt aus dem Irak und ist IT-Experte. Sie haben eine geniale Geschäftsidee entwickelt. Babak fischt mithilfe von Algorithmen potenzielle Selbstmordkandidaten aus dem Netz, Britta therapiert sie. Ihr Unternehmen hat den bezeichnenden Namen „Die Brücke“. Sie helfen, Menschen wieder ins Leben zurück zu finden. Aber: was passiert mit den hoffnungslosen Fällen, bei denen keine Therapie hilft? Diese werden an Terrororganisationen oder radikale Umweltschutzorganisationen vermittelt. Sie sind die idealen Selbstmordattentäter. Doch etwas läuft schief: im Fernsehen sehen sie, dass auf den Cargo-Flughafen in Leipzig ein Attentat verübt wurde. Aber die Attentäter sind sehr stümperhaft vorgegangen und sie stammen nicht aus ihrem Sortiment. Bekommen sie etwa Konkurrenz?
Aus dieser Grundkonstellation konstruiert die Autorin einen brandaktuellen und spannenden Krimiplot. Sie zwingt den Leser/die Leserin, über aktuelle Entwicklungen in unserer Gesellschaft nachzudenken und zu reflektieren, wie unsere Zukunft aussehen wird, wenn wir so weitermachen. Können die Menschen auch ohne Demokratie auskommen? Die Autorin scheut es nicht, kontrovers diskutierte Themen aufzugreifen. Ein gut konstruierter, spannender und leicht lesbarer Roman für ein breites Publikum! MF
Der Roman spielt in der nahen Zukunft in Deutschland: Angela Merkel ist abgewählt worden und die Besorgte Bürger Bewegung hat die Macht übernommen. Demokratische Errungenschaften werden sukzessive abgebaut, die UNO soll aufgelöst werden, gedruckte Zeitungen gibt es keine mehr, aber ansonsten geht es den meisten Deutschen recht gut. Man hat sich mit der neuen politischen Situation abgefunden. Im Mittelpunkt des Romans stehen Britta und Babak. Sie ist Therapeutin, er stammt aus dem Irak und ist IT-Experte. Sie haben eine geniale Geschäftsidee entwickelt. Babak fischt mithilfe von Algorithmen potenzielle Selbstmordkandidaten aus dem Netz, Britta therapiert sie. Ihr Unternehmen hat den bezeichnenden Namen „Die Brücke“. Sie helfen, Menschen wieder ins Leben zurück zu finden. Aber: was passiert mit den hoffnungslosen Fällen, bei denen keine Therapie hilft? Diese werden an Terrororganisationen oder radikale Umweltschutzorganisationen vermittelt. Sie sind die idealen Selbstmordattentäter. Doch etwas läuft schief: im Fernsehen sehen sie, dass auf den Cargo-Flughafen in Leipzig ein Attentat verübt wurde. Aber die Attentäter sind sehr stümperhaft vorgegangen und sie stammen nicht aus ihrem Sortiment. Bekommen sie etwa Konkurrenz?
Aus dieser Grundkonstellation konstruiert die Autorin einen brandaktuellen und spannenden Krimiplot. Sie zwingt den Leser/die Leserin, über aktuelle Entwicklungen in unserer Gesellschaft nachzudenken und zu reflektieren, wie unsere Zukunft aussehen wird, wenn wir so weitermachen. Können die Menschen auch ohne Demokratie auskommen? Die Autorin scheut es nicht, kontrovers diskutierte Themen aufzugreifen. Ein gut konstruierter, spannender und leicht lesbarer Roman für ein breites Publikum! MF

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