von Brigitte Riebe
Das ist die Geschichte der Thalheim-Schwestern, Rike, Silvie und Florentine. Im Mai 45 ist der zweite Weltkrieg zu Ende, und in Berlin versucht man das tägliche Leben trotz aller Widrigkeiten zu meistern. Das gutgehende gleichnamige Kaufhaus wurde auch nicht vom Krieg verschont.
Rike, die älteste der 3 Schwestern, muss den kriegsversehrten Vater ersetzen und die Verantwortung für die Familie übernehmen. Sie, die schon als Kind die Welt der Stoffe geliebt hat, will ihren Traum mit neuen Schnitten, schönen farbigen Stoffen und 2 alten während des Krieges versteckten Nähmaschinen verwirklichen.
Die bildhübsche Silvie hingegen hat überhaupt kein Interesse am Kaufhaus, schon eher an Männern und Vergnügungen. Sie will sich nicht mehr opfern, sondern nur noch an ihre Karriere beim Rundfunk denken. Allerdings wird ihr Zwillingsbruder Oskar vermisst. Und daran hat sie hart zu knabbern.
Florentine, die jüngste der 3 und Halbschwester, ist eigentlich eine recht unkonventionelle Künstlerin, sie wäre für die Kreation neuer Bekleidung eigentlich wie geschaffen. Aber derzeit lebt sie ihre Pubertät voll aus, mit allen Widersprüchlichkeiten.
Claire, die 2. Frau des Patriarchen, ist nur bedacht die Familie zusammenzuhalten und mit der rebellischen Florentine fertig zu werden. Deshalb überlässt sie das ehemalige Modehaus komplett Rikes geschäftlichem Geschick. Diese versucht durch den Wiederaufbau des Familienunternehmens die zerbombte Stadt wieder mit etwas Farbe zu beleben und etwas Aufschwung zu erzielen. Kein leichtes Unterfangen in Nachkriegszeiten. Die Währungsreform scheint zwar zu greifen, man muss sich aber sehr geschickt auf dem Schwarzmarkt bewegen. Und genau da trifft die Familie, allen voran Rike, auf ein dunkles Geheimnis.
Dieser 1. Teil der Trilogie begleitet uns durch die Zeit des Wiederaufbaus einer Stadt, die auch nach Kriegsende noch nicht frei ist. Die russische Herrschaft ist ständig präsent, die Hilfe der alliierten Westmächte und die Zeiten der Luftbrücke werden eindrücklich geschildert, genauso wie die Kraft der Trümmerfrauen, die ihre Lebensmittelmarken sehr listig auf dem Schwarzmarkt einsetzten, um der Hungersnot zu entkommen.
Auch wegen dieser geschichtlichen Passagen finde ich diesen Roman als sehr lesenswert. Passt in jede Bibliothek und ist keineswegs reine Frauenlektüre.
Das ist die Geschichte der Thalheim-Schwestern, Rike, Silvie und Florentine. Im Mai 45 ist der zweite Weltkrieg zu Ende, und in Berlin versucht man das tägliche Leben trotz aller Widrigkeiten zu meistern. Das gutgehende gleichnamige Kaufhaus wurde auch nicht vom Krieg verschont.
Rike, die älteste der 3 Schwestern, muss den kriegsversehrten Vater ersetzen und die Verantwortung für die Familie übernehmen. Sie, die schon als Kind die Welt der Stoffe geliebt hat, will ihren Traum mit neuen Schnitten, schönen farbigen Stoffen und 2 alten während des Krieges versteckten Nähmaschinen verwirklichen.
Die bildhübsche Silvie hingegen hat überhaupt kein Interesse am Kaufhaus, schon eher an Männern und Vergnügungen. Sie will sich nicht mehr opfern, sondern nur noch an ihre Karriere beim Rundfunk denken. Allerdings wird ihr Zwillingsbruder Oskar vermisst. Und daran hat sie hart zu knabbern.
Florentine, die jüngste der 3 und Halbschwester, ist eigentlich eine recht unkonventionelle Künstlerin, sie wäre für die Kreation neuer Bekleidung eigentlich wie geschaffen. Aber derzeit lebt sie ihre Pubertät voll aus, mit allen Widersprüchlichkeiten.
Claire, die 2. Frau des Patriarchen, ist nur bedacht die Familie zusammenzuhalten und mit der rebellischen Florentine fertig zu werden. Deshalb überlässt sie das ehemalige Modehaus komplett Rikes geschäftlichem Geschick. Diese versucht durch den Wiederaufbau des Familienunternehmens die zerbombte Stadt wieder mit etwas Farbe zu beleben und etwas Aufschwung zu erzielen. Kein leichtes Unterfangen in Nachkriegszeiten. Die Währungsreform scheint zwar zu greifen, man muss sich aber sehr geschickt auf dem Schwarzmarkt bewegen. Und genau da trifft die Familie, allen voran Rike, auf ein dunkles Geheimnis.
Dieser 1. Teil der Trilogie begleitet uns durch die Zeit des Wiederaufbaus einer Stadt, die auch nach Kriegsende noch nicht frei ist. Die russische Herrschaft ist ständig präsent, die Hilfe der alliierten Westmächte und die Zeiten der Luftbrücke werden eindrücklich geschildert, genauso wie die Kraft der Trümmerfrauen, die ihre Lebensmittelmarken sehr listig auf dem Schwarzmarkt einsetzten, um der Hungersnot zu entkommen.
Auch wegen dieser geschichtlichen Passagen finde ich diesen Roman als sehr lesenswert. Passt in jede Bibliothek und ist keineswegs reine Frauenlektüre.

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