von Ulrich Woelk
Christoph Pichler hat das Buch auf Rai Südtirol besprochen. Nicht dass ich das gehört hätte. Aber ich habe den Ausschnitt gehört, wo der Autor liest. Der junge Protagonist wünscht sich eine Jeans zum 12. Geburtstag und seine Mutter geht mit ihm einkaufen. Sie probiert ebenso eine solche an und Tobias nimmt seine Mutter zum ersten Mal als Frau wahr. Die Ereignisse rund um die erste Mondlandung bilden das Fundament für diese kleine Geschichte. Tobias ist Einzelkind, das Elternhaus der damaligen Zeit entsprechend bieder und mit klaren Rollenverhältnissen. Im Nachbarhaus zieht eine Familie ein, die Eltern etwa gleichaltrig, die Tochter 13, frühreif und klug. Zwischen den ungleichen Familien - Kommunisten! die einen, religiös-konservativ die anderen, entsteht eine tiefe Freundschaft. Rosa weiht Tobias in sexuelle Geheimnisse ein und verdächtigt ihre Mutter, etwas mit Tobias‘ Vater zu haben... dabei ist alles um Längen schlimmer. Einfach zum Liebhaben der naive kleine Protagonist, der lernt, dass es nicht nur die Mondlandung gibt. Und nicht wirklich überreißt, was die ultracoole Nachbarstochter mit ihm macht. Zurecht für den deutschen Buchpreis nominiert. Wir Kinder der 60er und 70er Jahre fühlen uns im Buch so richtig zu Hause. Es lebe das Schwarz-Weiß-Fernsehen!
Mein Fazit:
Allein der erste Satz verdient für seine Poetik den deutschen Buchpreis.
Meine Empfehlung:
Alle wirklich alle müssen diesen Roman lesen. Ein Stück Zeitgeschichte.
Christoph Pichler hat das Buch auf Rai Südtirol besprochen. Nicht dass ich das gehört hätte. Aber ich habe den Ausschnitt gehört, wo der Autor liest. Der junge Protagonist wünscht sich eine Jeans zum 12. Geburtstag und seine Mutter geht mit ihm einkaufen. Sie probiert ebenso eine solche an und Tobias nimmt seine Mutter zum ersten Mal als Frau wahr. Die Ereignisse rund um die erste Mondlandung bilden das Fundament für diese kleine Geschichte. Tobias ist Einzelkind, das Elternhaus der damaligen Zeit entsprechend bieder und mit klaren Rollenverhältnissen. Im Nachbarhaus zieht eine Familie ein, die Eltern etwa gleichaltrig, die Tochter 13, frühreif und klug. Zwischen den ungleichen Familien - Kommunisten! die einen, religiös-konservativ die anderen, entsteht eine tiefe Freundschaft. Rosa weiht Tobias in sexuelle Geheimnisse ein und verdächtigt ihre Mutter, etwas mit Tobias‘ Vater zu haben... dabei ist alles um Längen schlimmer. Einfach zum Liebhaben der naive kleine Protagonist, der lernt, dass es nicht nur die Mondlandung gibt. Und nicht wirklich überreißt, was die ultracoole Nachbarstochter mit ihm macht. Zurecht für den deutschen Buchpreis nominiert. Wir Kinder der 60er und 70er Jahre fühlen uns im Buch so richtig zu Hause. Es lebe das Schwarz-Weiß-Fernsehen!
Mein Fazit:
Allein der erste Satz verdient für seine Poetik den deutschen Buchpreis.
Meine Empfehlung:
Alle wirklich alle müssen diesen Roman lesen. Ein Stück Zeitgeschichte.

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