von Gohril Gabrielsen
Eine Wissenschaftlerin reist mitten im Winter nach Finnmark, an den äußersten Zipfel Norwegens, um die Einflüsse der Klimaveränderungen auf die Seevögel zu untersuchen. Sie lebt in einer verlassenen Fischerhütte , umgeben nur vom tosenden Meer, Schnee und rauer Natur. Alle fünf Wochen kommt ein Fischerboot und bringt ihr Vorräte, ansonsten ist sie ganz sich selbst überlassen. Zurückgelassen hat sie ihre kleine Tochter Lina, ihren Ex-Mann S. und ihren Geliebten Jo. Dieser wollte eigentlich so bald als möglichst nachkommen, doch er vertröstet sie andauernd. Sie wartet auf ihn und in dieser Abgeschiedenheit muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Auch die Geschichte von Borghild und Olaf, die vor 140 Jahren genau an dieser Stelle gelebt haben und deren Leben in einer Tragödie endet, beschäftigt sie. Bis irgendwann die Grenzen zwischen Realität und Vergangenheit verschwimmen und sie sich nicht mehr sicher ist, dass sie wirklich allein ist.
Eine Wissenschaftlerin reist mitten im Winter nach Finnmark, an den äußersten Zipfel Norwegens, um die Einflüsse der Klimaveränderungen auf die Seevögel zu untersuchen. Sie lebt in einer verlassenen Fischerhütte , umgeben nur vom tosenden Meer, Schnee und rauer Natur. Alle fünf Wochen kommt ein Fischerboot und bringt ihr Vorräte, ansonsten ist sie ganz sich selbst überlassen. Zurückgelassen hat sie ihre kleine Tochter Lina, ihren Ex-Mann S. und ihren Geliebten Jo. Dieser wollte eigentlich so bald als möglichst nachkommen, doch er vertröstet sie andauernd. Sie wartet auf ihn und in dieser Abgeschiedenheit muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Auch die Geschichte von Borghild und Olaf, die vor 140 Jahren genau an dieser Stelle gelebt haben und deren Leben in einer Tragödie endet, beschäftigt sie. Bis irgendwann die Grenzen zwischen Realität und Vergangenheit verschwimmen und sie sich nicht mehr sicher ist, dass sie wirklich allein ist.
Eine schöne Sprache mit vielen treffenden Beschreibungen der Natur entführt den/die Leser*in in eine raue Welt. Auch versteht es die Autorin die Gefühlswelt der Protagonistin sehr intensiv zu beschreiben. Der Roman lebt von dieser Einsamkeit, der kargen Natur, der Gefühlswelt der Wissenschaftlerin und der tragischen Geschichte um Borghild und Olaf. Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht, da hätte ich mir etwas anderes erwartet.
Kein Lesefutter, sondern anspruchsvollere Kost, die aber recht flüssig zu lesen ist und nicht über 173 Seiten geht!
Kein Lesefutter, sondern anspruchsvollere Kost, die aber recht flüssig zu lesen ist und nicht über 173 Seiten geht!

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