von Helga Flatland
Alles im Buch dreht sich um die immer wieder spannende Frage: Wie können Liebesbeziehungen gelingen? Die Antworten auf diese Frage fallen höchst unterschiedlich aus. Da sind zunächst einmal Sverre und Torrill, seit langer Zeit verheiratet, zwei Töchter, ein Sohn, alle längst erwachsen. Zum siebzigsten Geburtstag von Sverre, den die Familie gemeinsam in Rom verbringt, eröffnen die Eltern ihren Kindern, dass sie beschlossen haben, sich scheiden zu lassen. Diese Ankündigung hat unterschiedlichste und vor allem ungeahnte Auswirkungen. Sie bringt Unruhe und Instabilität in das Beziehungsgeflecht zwischen den Geschwistern untereinander, zwischen den Eltern zu ihren Kindern, den Töchtern zu ihren Partnern. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Das gilt vor allem für Liv, die älteste Tochter, die ihre Ehe zu Olaf in Frage stellt, was diesem natürlich nicht verborgen bleibt. Doch auch Ellen durchlebt eine Krise mit ihrem Partner, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Nur Håkan, der jüngste in der Reihe der Geschwister, sieht sich bestätigt in seinem festen Glauben, dass eine Ehe eben nicht ein ganz Leben lang halten könne, dass Scheitern Teil der Institution Ehe sei. Genau das ist es auch, was den Roman lesenswert und interessant macht, nämlich die höchst lebendige Schilderung von unterschiedlichen Mustern, wie Menschen in mehr oder weniger festen Liebesbeziehungen mehr oder weniger glücklich zusammenleben.
Fazit: ein lesenswertes Buch für alle, die wissen wollen, wie Liebesbeziehungen auch anders gelebt werden können; für jede Bibliothek geeignet
Alles im Buch dreht sich um die immer wieder spannende Frage: Wie können Liebesbeziehungen gelingen? Die Antworten auf diese Frage fallen höchst unterschiedlich aus. Da sind zunächst einmal Sverre und Torrill, seit langer Zeit verheiratet, zwei Töchter, ein Sohn, alle längst erwachsen. Zum siebzigsten Geburtstag von Sverre, den die Familie gemeinsam in Rom verbringt, eröffnen die Eltern ihren Kindern, dass sie beschlossen haben, sich scheiden zu lassen. Diese Ankündigung hat unterschiedlichste und vor allem ungeahnte Auswirkungen. Sie bringt Unruhe und Instabilität in das Beziehungsgeflecht zwischen den Geschwistern untereinander, zwischen den Eltern zu ihren Kindern, den Töchtern zu ihren Partnern. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Das gilt vor allem für Liv, die älteste Tochter, die ihre Ehe zu Olaf in Frage stellt, was diesem natürlich nicht verborgen bleibt. Doch auch Ellen durchlebt eine Krise mit ihrem Partner, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Nur Håkan, der jüngste in der Reihe der Geschwister, sieht sich bestätigt in seinem festen Glauben, dass eine Ehe eben nicht ein ganz Leben lang halten könne, dass Scheitern Teil der Institution Ehe sei. Genau das ist es auch, was den Roman lesenswert und interessant macht, nämlich die höchst lebendige Schilderung von unterschiedlichen Mustern, wie Menschen in mehr oder weniger festen Liebesbeziehungen mehr oder weniger glücklich zusammenleben.
Fazit: ein lesenswertes Buch für alle, die wissen wollen, wie Liebesbeziehungen auch anders gelebt werden können; für jede Bibliothek geeignet

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