8.5.20

Vanitas - Grau wie Asche

von Ursula Poznanski 

Beschreibung:
Carolin – immer noch auf der Flucht vor der Russenmafia- arbeitet wieder in der Blumenhandlung am Wiener Zentralfriedhof. Der Friedhof wird von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche Die öffentliche Aufmerksamkeit rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht– doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist.

Fazit:
Das war wohl nix, Frau Poznanski. Aber wenn man dermaßen viel produziert, muss die Qualität wohl darunter leiden. Blasse Figuren, kein schlüssiger Handlungsstrang, und man sollte die Hauptfigur auch noch mögen, obwohl auch sie zu Mafiamethoden greift und sich mit einem Mörder zusammenschließt. Sprachlich, wie meine 16-jährigeTochter über Poznanski zu sagen pflegt, auf dem Niveau einer Oberschülerin.
Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas über Poznanski sagen würde, aber dieses Buch ist Zeitverschwendung.

Empfehlung: 
Die Rezensenten auf Amazon sind nicht meiner Meinung, und empfehlen das Buch wärmstens. Für Krimifreunde ohne große sprachliche Ansprüche und mit Freude an Action und irrationalen Wendungen kann dieses Buch durchaus angekauft werden.





Sigrid Klotz, ÖB Frangart

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