20.4.18

Durst

von Jo Nesbø

Eine Frau wird in ihrem eigenen Zuhause mit Bissspuren am Hals aufgefunden – ermordet mit Hilfe eines Eisengebisses, der Körper beinahe blutleer. Da Vampirismus ein heiß diskutiertes Thema in der Psychiatrie ist, geht ein Aufschrei durch die norwegische Presselandschaft. Und die Berichterstattung überschlägt sich erst recht, als ein zweiter, ähnlicher Mord geschieht und sich ein namhafter Psychiater mit Spezialgebiet Vampirismus – also der krankhaften Veranlagung, durch das Trinken von Menschenblut Befriedigung zu erlangen – den Medien als Experte zur Verfügung stellt.
Harry Hole arbeitet eigentlich nicht mehr als Kriminalkommissar, er unterrichtet an der Polizeihochschule. Doch Polizeidirektor Bellmann, der befürchtet, dass seine bevorstehende politische Karriere in Gefahr sein könnte, wenn der Fall nicht gelöst wird, zwingt Harry, der Polizei bei dieser Ermittlung beizustehen. Harry lässt sich auf die Drohung ein, da er selbst noch eine Rechnung offen hat…
Wenigen Krimiautoren gelingt es, eine so durchgehend spannende und bis ins kleinste Detail durchdachte Handlung zu konstruieren. Nesbø ist ein Meister darin, und der elfte Harry-Hole-Roman ist keine Ausnahme!

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