von Adam Baron
Januar 2020 (Hanser), 224 Seiten
Cymbeline ist neun und ein richtiger kleiner Klugscheißer. Zusammen mit seiner Mutter lebt er ein einfaches („wir haben nicht so viel Geld“), aber glückliches Leben. Bis – ja, bis Schwimmkurs auf dem Stundenplan steht. Cymbeline war noch nie schwimmen, nicht in einem Schwimmbad, nicht in einem See, nicht im Meer. Was soll’s? Schwimmen kann so schwierig nicht sein. Frag Dr. Google.
Prompt lässt Cym sich auf einen bescheuerten Wettbewerb ein und ertrinkt beinahe im Schwimmbad. Diese Aktion löst eine Art Kettenreaktion aus. Cyms Mutter dreht völlig durch und landet in der Psychiatrie, Cym muss zu Onkel Bill, danach zu Tante Mill. Sein bester Freund Lance sagt sich von ihm los, sein ärgster Feind Billy mutiert zum „best friend“. Mit Hilfe der ultraklugen Veronique bringt Cym Licht in seine dunkle Vergangenheit, die er bis dato nicht für besonders dunkel hielt. Sein toter Vater, den er nur von Bildern auf dem Kaminsims kennt, ist plötzlich quicklebendig. Und schwimmen lernt er auch ...Mein Fazit:
Eine kluge, absolut lesenswerte Geschichte über das Erwachsenwerden, das nicht von alleine geht.
Empfehlung:
Ein Kinderbuch, das erwachsene Leser*innen zu Beifallsstürmen hinreißen wird. Einfach phantastisch!
Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck

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