von Eric-Emmanuel Schmitt
März 2020 (Bertelsmann), 221 Seiten
Felix ist ein farbiger zwölfjähriger Junge, der mit seiner Mutter Fatour in Paris lebt. Diese betreibt ein Café, das sehr gut läuft. Fatou ist eine quirlige warmherzige Frau, die statt einer Familie vier sehr gute Freunde hat, die Stammkunden des Cafés sind und Felix und seiner Mutter auch privat beistehen. Als durch einen Fehler eines Notars Fatou riskiert, ihr Café zu verlieren, stürzt sie in eine tiefe Depression. Sie spricht nicht mehr und putzt nur noch den ganzen Tag. Onkel Bamba, ein guter Freund der Mutter, kommt aus Afrika, um ihr zu helfen, doch es gelingt ihm nicht. Daraufhin benachrichtigt er den Vater von Felix, mit dem Fatour nur kurz zusammen war. Dieser bringt Fatou nach Senegal, in ihr Heimatland, um sie dort von ihrer Depression zu befreien.
Mein Fazit:
Ein warmherziger Roman mit liebenswerten außergewöhnlichen Figuren. Aus der Sicht des zwölfjährigen Felix und mit viel Humor erzählt der Autor von diesen zusammengewürfelten Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sind. Ein zweite wichtige Hauptrolle in diesem Roman ist die Spiritualität, das Unbewusste, das in uns lebt, und die Wurzeln, die uns mit der Erde verbinden. Ob man daran glaubt oder nicht, die Geschichte ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam zu lesen!
Empfehlung:
Das dünne Buch von 221 Seiten mit sehr großer Schrift und großen Abständen zwischen den Zeilen macht das Lesen sehr entspannend für die Augen und der Inhalt bringt Entspannung für die Seele! Lesegenuss für alle!
Karin Marini, Bibliothek Kaltern
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen