Mai 2020 (HarperCollins), 448 Seiten
Im August 1959 verschwinden die 900 Bewohner des Bergwerksdorfes Silvertjärn spurlos. Zurück bleiben ein schreiender Säugling und eine an einen Schandpfahl angebundene, blutüberströmte Frauenleiche. 60 Jahre später plant Alice Lindstedt eine Dokumentation über Silvertjärn. Zusammen mit vier Kollegen fährt sie ins verlassene Grubendorf und hofft, endlich das Geheimnis der geheimnisvoll verschwundenen Bewohner aufzudecken. Doch die gespenstische Stille hat ihre Wirkung auch auf das Filmteam, und schon bald gibt es Tote.
Mein Fazit:Ein sehr einfach gestrickter und trotzdem überaus spannender Roman! Es gibt zwei Erzählebenen, die parallel nebeneinander verlaufen: das “Damals” und das “Heute”. Die Autorin versteht es sehr gut, eine gespenstische Stimmung aufzubauen und der/die Leser*in weiß nicht mehr, ob sich die Protagonisten gewisse Situationen einbilden oder ob sie echt sind. Obwohl man mit jeder gelesenen Seite mehr ahnt, was mit diesen Bewohnern passiert ist, ist das das Ende doch überraschend und bietet noch einiges an Unterwartetem!
Empfehlung:
Breite Empfehlung für alle, sehr einfach zu lesen und trotzdem Hochspannung pur!
Karin Marini, Bibliothek Kaltern

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