Der Erzähler dieser Kindheitserinnerungen wächst in den 1970er-Jahren in einer Vorstadt auf. Die Leserin erfährt detaillierte Beschreibungen deutscher Wohnungseinrichtungen der 70er-Jahre und den Alltag des deutschen Mittelstandes. Außerdem einiges über Kind Nummer eins, die herzkranke große Schwester, die sich erbitterte Diskussionen über das Establishment mit dem Vater liefert. Sie ist es, die dem Erzähler Pink Floyd näher bringt.
Mein Fazit:
Der Roman wirkt wie eine alte Filmaufnahme, die Ausschnitte aus dem deutschen, bürgerlichen Leben der 70er-Jahre zeigt. Teilweise auch recht humorvoll. Für die Leserschaft, die diese Zeit erlebt hat und auch damals jung war, mag das Buch durchaus nostalgische Erinnerungen wecken. Jeder Fan von Pink Floyd versteht hier auch alle Anspielungen. Alle anderen werden diesem Roman wohl eher wenig abgewinnen können.
Empfehlung:
Deshalb nur für große Bibliotheken geeignet.
Sigrid Klotz, Bibliothek Frangart
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