von Kristin Hannah
Juni 2022 (Aufbau Taschenbuch), 456 Seiten
Die beiden erwachsenen Schwestern Meredith und Nina versprechen ihrem Vater auf dem Sterbebett, sich um die Mutter zu kümmern. Da die Mutter immer schon kalt und abweisend zu ihren Töchtern war, wird das für die beiden schwierig. Erst als die Töchter erkennen, dass die Kälte ihrer Mutter mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt und sie zu dritt nach Alaska fahren, um das traurige Vorleben ihrer Mutter aufzuarbeiten, ändert sich das Verhältnis der drei.
Mein Fazit:
Der Roman erzählt das Schicksal einer Familie im stalinistischen Russland. Terror, Hunger, Tod und Krieg beherrschen das Leben und hinterlassen bei den Überlebenden lebenslange Wunden. Der Roman ist am Anfang ein wenig langatmig, nimmt aber dann Fahrt auf und wird sehr spannend und auch tragisch. Das Ende geht leicht ins Kitschige, trotzdem ist das Buch sehr lesenswert!
Das Buch ist eine Neuauflage des Romans „Ein Garten im Winter“!
Empfehlung:
Für alle Bibliotheken geeignet!
Karin Marini, Bibliothek Kaltern
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