von Sabine Foraboschi
März 2022 (Athesia-Tappeiner), 160 Seiten
Alleinerziehend zu sein ist selten eine freie Entscheidung. Grund dafür sind nicht selten menschliche Tragödien, Beziehungen, die toxisch sind, Umstände, die für Außenstehende oft schwer nachvollziehbar sind. Wer einmal gegen ein Elternteil seines Kindes gekämpft hat, der weiß, wie unsagbar schwierig das ist. Sabine Foraboschi sammelt Einzelschicksale, erzählt und reiht sie aneinander, ohne zu werten. Sehr hilfreich der Serviceteil mit Anlaufstellen für Betroffene.
Mein Fazit:
Alleinerziehende sind mitten unter uns und haben oft nicht die nötige Aufmerksamkeit und Hilfe. Solange man nicht selbst betroffen ist, nimmt man die Schwierigkeiten und Probleme dieser Gruppe nicht wahr. Danke Sabine Foraboschi, dass wir nicht allein sind.
Empfehlung:
Vielleicht sollten alle Leute mit Kindern mal reinlesen. Es kann jede*n von uns treffen.
Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck
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